Feel Three

Es ist schon skurril, in welchen Geräten Virtual-Reality-Fans Platz nehmen sollen, um den perfekten Spaß zu haben. Bei Feel Three setzt ihr euch in eine riesige Halbkugel. Aber warum?

Bereits Anfang des Jahres wurde mit dem Yaw Motion Simulator eine lustig anzuschauende Wok-Pfanne (so könnte man sie am besten bezeichnen) bei Kickstarter finanziert. In eine ähnliche Richtung geht auch Feel Three. Der Virtual Reality Motion Simulator sieht allerdings sehr viel stabiler und vielleicht auch etwas martialischer aus. Hier setzt ihr euch ebenfalls in die Apparatur, schnappt euch eure VR-Brille und erlebt im besten Fall noch viel intensiver virtuelle Welten.

Das war der erste Prototyp - sieht gemütlich aus. (Foto: Feel Three)
Das war der erste Prototyp – sieht gemütlich aus. (Foto: Feel Three)

Was bietet Feel Three

Feel Three benötigt zwar eine Menge Platz in eurem Spielzimmer, geboten wird euch allerdings ein interessantes Konzept. So könnt ihr zu Beginn einfach nur die sogenannte Battle Station erwerben, das ist ein vollständiges Cockpit für Rennspiele. Später erweitert ihr die Peripherie um den gesamten Simulator. Der besteht dann aus erwähnter Halbkugel, die Drehungen in alle Richtungen erlaubt. Hinzu gesellen sich Sitz-Halterungen und Armstützen, Flächen für wechselbare Controller, Lautsprecher und natürlich das gesamte System, das Feel Three in Bewegung setzen kann.

Links der Simulator, rechts die Battle Station. (Foto: Feel Three)
Links der Simulator, rechts die Battle Station. (Foto: Feel Three)

Die Macher von Feel Three versprechen ein extrem robustes System, das von mittlerweile über 100 Spielen genutzt wird. „Elite Dangerous“ und nahezu alle Rennspiele zum Beispiel. Möglich wird dies durch Software, die auf vorhandenen Standards wie OpenXR und Engines wie Unreal und Unity setzt. Ebenso könnt ihr allerlei Controller einsetzen, ihr dürft also auch eigenes Profi-Equipment einsetzen oder euch für ganz persönliche Joysticks entscheiden.

Der Erfinder Mark Towner in seiner Maschine. (Foto: Feel Three)
Der Erfinder Mark Towner in seiner Maschine. (Foto: Feel Three)

Finanzierung bei Kickstarter

Natürlich gibt’s einen Haken – den Preis. Die Battle Station für Einsteiger liegt bei umgerechnet 445 Euro (plus Steuern), was an sich noch geht. Teurer wird es bei dem Standard Simulator , der über 2200 Euro kostet. Die sogenannte Founder Edition mit jedem erdenklichen Luxus ist für rund 9000 Euro zu haben.

Letzgenannte Variante ist sicherlich auch eher für wirklich Experten und diejenigen gedacht, die die Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter unterstützen wollen. Dort sammeln die Verantwortlichen aktuell Geld für Feel Three ein. Das Ziel wurde übrigens schon geknackt, mit den über 100.000 Euro soll das Produkt professionalisiert werden. Im März 2019 könnte schon mit der Auslieferung begonnen werden.

Zugegeben: Feel Three ist schon ein freakiges Virtual-Reality-Zubehör. Aber ausprobieren würde ich diese Lösung schon sehr gerne einmal…

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Feel Three: Riesige Halbkugel verstärkt virtuelle Welten
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Feel Three: Riesige Halbkugel verstärkt virtuelle Welten
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Es ist skurril, in welchen Geräten Virtual-Reality-Fans Platz nehmen sollen, um den perfekten Spaß zu haben. Bei Feel Three setzt ihr euch in eine Halbkugel.
Sven Wernicke
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