Feelreal

Diese Maske lässt euch virtuelle Welten riechen

7. März 2015 • 16:59 Uhr

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Das ist die Apparatur, die euch Gerüchte bringen möchte. (Foto: The Verge)

Das hat uns noch gefühlt: Wir setzen riesige Brillen auf, rennen auf Laufrädern und riechen auch noch die Realität – und das in geschlossenen Räumen. Dank Feelreal schnuppert ihr beim Abtauchen in virtuelle Welten noch allerlei Dinge.

Feelreal ist eine Maske, die ihr an eine VR-Brille, speziell die Oculus Rift, hängt. Via Bluetooth ist das Batterie-betriebene Gadget mit der restlichen Hardware verbunden, um so bei Bedarf passende Düfte zu versprühen. Genau genommen sind folgende Gerüche vorgesehen:

  • Ozean
  • Dschungel
  • Feuer
  • Gras
  • Blumen
  • Metal
  • Puder

Ob das wirklich gut riecht? Keine Ahnung. Doch das ist nicht genug. Kleine Heizlüfter und Ventilatoren sowie Vibrationen und ein Mikrofon ermöglichen weitere Elemente, die in erster Linie eines suggerien sollen: authentische Umgebungen. Seid ihr in einem tropischen Wald, erwarten euch also Hitze und duftendes Holz. Es heißt, sogar kleine Wassertropfen würden versprüht werden können.

Sieht auch befremdlich aus. (Foto: The Verge)
Sieht auch befremdlich aus. (Foto: The Verge)

Sollte Feelreal nicht mehr eure Nase inspirieren, füllt ihr diese dank wechselbarer Module auf.

TheVerge zumindest findet das alles etwas befremdlich, was ich gut nachvollziehen kann. Der Gedanke, mit allen Sinnen vor der Realität flüchten zu wollen, ist schon irgendwie eigenartig. Ich weiß noch nicht wirklich, ob ich das möchte. Ein Erlebnis, ein Spaß kann das natürlich dennoch sein.

Die offizielle Webseite ist gerade nicht erreichbar. Nunja. Ende des Jahres soll die Hardware für rund 250 US-Dollar in den Handel kommen. Geeignet ist sie für Oculus Rift, Samsungs Gear VR, Project Morpheus und Zeiss VR One.

Update, 29. April 2015: Und nun ist Feelreal bei Kickstarter gelandet. Für 250 US-Dollar (rund 220 Euro) könnt ihr euch eine frühe Fassung der Peripherie sichern. 50.000 US-Dollar möchte man erreichen, also kein völlig utopisches Ziel. Ob’s klappt? Das ist sicherlich auch abhängig davon, ob das Interesse bei VR-Begeisterten vorhanden ist. In einigen Wochen wissen wir mehr.

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