Fizzly

Fizzly ist ein winziges Gerät, das ihr an beliebige Stellen kleben könnt. Wozu? Um euer Skateboard, eure Schuhe, die Handtasche oder gar euren Fußball „zum Leben“ zu erwecken. Was bietet das Gadget noch?

Winzig, aber vielseitig einsetzbar. Heißt es. (Foto: Fizzly)
Winzig, aber vielseitig einsetzbar. Heißt es. (Foto: Fizzly)

Im Fizzly stecken Sensoren, eine RGB-LED und ein Bluetooth Low Energy-Modul zum Kommunizieren mit einem Smartphone oder Tablet. Die eigentliche Besonderheit ist das Tracken von Bewegungen, beispielsweise eure Sprünge oder das Schwingen eurer Arme. Das soll mit passenden Apps auch zu einer sinnvollen Erfahrung werden. Letztlich möchte Fizzly Gamification-Elemente in den Alltag bringen: Ihr fahrt mit eurem Skateboard, jeder Stunt wird gezählt. Während ihr tanzt, nimmt das Gerät eure Schritte wahr. Oder der Tennis- bzw. Fußball stellt fest, wie oft ihr zugeschlagen bzw. getreten habt. Unter anderem Kinder möchte man so zu spielerische Aktivitäten motivieren – ähnlich wie damals bei der Wii.

Etliche Apps wollen die Macher anbieten, die euch Freude bringen sollen. Aber auch praktische Einsätze seien vorstellbar: Nutzt Fizzly als Schlüsselfinder oder als Melder, wenn jemand einen Brief in euren Briefkasten geworfen hat. Letztlich sind hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt, zumal die Verantwortlichen auch eine offene API für Entwickler anbieten. Zusätzlich könnt ihr mehrere Geräte miteinander koppeln und die LED individualisieren – Potential ist also einiges vorhanden.

Die Frage ist dennoch: Ist Fizzly nur ein kleiner Gag oder eine Idee, die nicht langfristig begeistern kann? Der recht ähnliche Ansatz beispielsweise von den Dice+-Würfeln klang anfänglich gut, erfolgreich wurde das Produkt deswegen noch lange nicht. Und auch das Interesse an der Kickstarter-Kampagne ist gegenwärtig etwas verhalten. Das Ziel von 49.000 US-Dollar ist recht weit entfernt, dabei könnt ihr euch ein Exemplar bereits für 35 US-Dollar (rund 25 Euro) sichern. Später soll das Gadget mit allerlei Apps regulär 60 US-Dollar kosten, wenn es – mit etwas Glück – im April 2015 veröffentlicht wird. In Anbetracht der Tatsache, dass laut Toptarif Wearables auf dem Vormarsch sind, könnte diese etwas andere Form durchaus auf das Interesse einer größeren Zielgruppe stoßen. Ich bin gespannt, wie die Finanzierungsphase endet.

Gefällt euch die Idee, dann schaut bei Kickstarter oder der offiziellen Webseite vorbei.

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