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Interaktives Gemälde macht den Museumsbesuch spannender

29. April 2013 • 13:17 Uhr

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Kunst zum Spielen. (Foto: bwatanabe.com)

Eine Museumsausstellung könnte schon spannend, würde die Möglichkeit bestehen, mit den Gemälden zu spielen. Das dachte sich womöglich auch der Künstler Brend Watanabe. Der erschuf mit for( ){ }; ein ungewöhnliches, interaktives Kunstwerk, das dazu einlädt, sich direkt mit diesem zu beschäftigen.

Es handelt sich hierbei um drei Malereien aus Acryllack, die nebeneinander platziert wurden. Das ist auch nötig, denn auf allen drei Bildern wird das Geschehen dargestellt. Der Witz ist sicherlich, dass das präsentierte Spiel weder einen Anfang noch ein Ende besitzt. Der Betrachter bzw. Spieler soll sich vielmehr auf das eigenwillige Treiben und natürlich die eigentliche Kreation konzentrieren.

Gespielt wird for( ){ }; übrigens mit einem NES-Controller, erstellt wurde alles mit Flash und der Box2D-Physik-Engine. Das Ziel ist es, einfach Objekte zu sammeln, sich zu bewegen – und wenn man mag – Punkte abzustauben. Aber wie gesagt: Darum geht’s dem Schöpfer gar nicht mal.

Das Resultat ist in jedem Fall eine lustige Sache, nur leider werden wir das wohl nicht so bald zu Gesicht bekommen. Entfernt vergleichbare Werke gibt’s höchstens bei der We Love 8bit-Wanderausstellung, die bald in Wien Halt macht. Und wenn ihr in die Kittredge Gallery (Tacoma, USA) geht, bekommt ihr vielleicht doch noch for( ){ }; zu Gesicht…

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