GameChanger

Die virtuelle Oberfläche für lange Rollenspiel-Nächte

14. Juni 2014 • 12:31 Uhr

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Der Touchscreen für Tabletop-Aktivisten (Foto: Kickstarter)

Seit Jahrzehnten vergnügen sich Rollenspieler aus aller Welt mit den sogenannten TableTop-Games (u.a. Warhammer, Battletech Demonword, HeroQuest), die mit ihren Spielbrettern und Mini-Figuren jede Menge Platz brauchen und daher oftmals nicht auf dem Tisch, sondern direkt auf dem Boden aufgebaut werden. Doch natürlich macht der technische Fortschritt vor diesen klassischen “Brettspielen” nicht Halt und gibt es längst Programme wie Roll20, mit denen die TableTop-Abenteuer virtualisiert und/oder gemeinsam über das Netz gespielt werden können. Und für genau solche Fälle ist der GameChanger gedacht.

Dabei handelt es sich im Grunde um ein recht groß angelegtes LED-Display mit Touchscreen-Funktionen, das sich über ein VGA- bzw. HDMI-Kabel oder auch drahtlos mit einem Chromecast– oder Android-Stick mit eurem PC, eurem Touchpad, eurem Smartphone etc. verbinden lässt. Anwendungen wie das vorhin bereits benannte Roll20 lassen sich so komfortabel von einem oder auch mehreren Spielern via Fingerzeig steuern. Das Gerät synchronisiert sich außerdem mit diversen Geräten, auf denen die Spieler ihren individuellen Charakter-Status oder der GameMaster die Übersicht über das gesamte Schlachtfeld angezeigt bekommt.

Dass es bei solchen Schlachten heiß hergehen kann, versteht sich von selbst. Daher ist es sehr sinnvoll, dass Hersteller Splendiferous Press die Oberfläche des GameChanger sorgfältig behandelt hat, um sie stoßfest, kratzsicher und wasserabweisend zu machen. Nur nebenher sei erwähnt, dass er sich natürlich auch für andere Games oder auch als simpler PC-Monitor nutzen lässt.

Erhältlich ist der GameChanger derzeit über eine Crowdfunding-Kampagne via Kickstarter. Verfügbar soll er mit einem 32 Zoll- oder einem 42 Zoll-Display sein. Er wird außerdem auch in verschiedenen Ausführungen angeboten, die z.B. unter anderem auch gleich einen kompletten Linux Mini-PC beinhalten. Der Preis schwankt daher auch je nach Größe und Umfang zwischen 250 und 750 britischen Pfund (BPR).

Die Kampagne läuft noch bis zum 07. Juli 2014. Danach wird sich zeigen, ob das Mindestziel von 25.000 BPR erreicht werden konnte. Alle weiteren Details erfahrt ihr unter Kickstarter.com oder auf der Website des Herstellers.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 14:47 Uhr

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