Game:ref

Hardware erkennt Cheater beim Spielen

25. Februar 2015 • 10:11 Uhr

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Links der Prototyp. (Foto: gameref:io)

Bei professionellen eSports-Turnieren geht’s um jede Menge Geld. Kein Wunder, dass das Cheaten ein klares No Go ist. Der Software-Ingenieur David Titarenco entwarf eine Hardware-Lösung, mit der das Betrügen verhindert werden soll: Game:ref.

Das Konzept erinnert sicherlich nicht zufällig an das eines Keyloggers, der Tasteneingaben an einem Computer wahrnimmt und speichert. Im Fall des Game:ref getauften Gadgets wird die Apparatur zwischen Maus und PC gehängt, ungewöhnliche Eingaben werden so wahrgenommen.

Die Idee dahinter ist aber durchaus komplexer: Abhängig von dem Dargestellten in einem Spiel und den Mausbewegungen bzw. der generellen Bewegung der Figur soll festgestellt werden, ob beispielsweise ein Aimbot installiert wurde, der das selbständige Zielen ermöglicht. Sollten also Bewegungen, die Game:ref erhält, nicht mit denen im Spiel übereinstimmen, stellt die Hardware einen Betrug fest.

Gerade bei Turnieren würde jeder Spieler eine solche Anti-Cheat-Hardware benötigen. Ebenfalls sei Game:ref auch für den privaten Gebrauch geeigneet, aber wer sollte sich so etwas freiwillig kaufen?

Anvisiert ist ein Preis zwischen 50 – 70 US-Dollar, auf der offiziellen Webseite oder bei Polygon findet ihr weitere Details. Aktuell werden Gespräche mit interessierten Investoren geführt. Im Zweifel landet Game:ref vielleicht bei einer Crowdfunding-Plattform? Schauen wir mal, was aus dem Gerät wird, das Software-basierte Cheats verhindern möchte….

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