Gamers Paradise

Der perfekte Schreibtisch für Spieler

4. Februar 2013 • 17:16 Uhr

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Ein Schreibtisch für Spieler. (Foto: Kickstarter)

Mensch, wieso ist IKEA noch nicht darauf gekommen? Oder ein x-beliebiger anderer Möbelhersteller? Ein Schreibtisch, speziell für Gamer! Das wäre doch DIE Idee, oder? Zumindest als ich einen geeigneten Tisch für mein Arbeitszimmer suchte, wäre ich nicht generell abgeneigt gewesen. Und auch der sogenannte Gamers Paradise besitzt einige feine Ansätze, die das Spielen am Desktop-Rechner bequemer gestalten sollen.

Der Schöpfer David Wrobel erschuf mit seinen Kollegen ein Möbelstück, das im Vorfeld über sieben optimal verlegte USB-Anschlüsse, zwei HDMI 1.4b-Buchsen und Ports für Headset, Mikrofon sowie Lautsprecher verfügt. Auch ein Schalter zum Wechsel zwischen Speaker und Headset und LED-Beleuchtung fehlen nicht.

Hinzu gesellt sich eine Steckdosenleiste für sechs Geräte. Mit einer Länge von 152,4cm ist er ausreichend groß, wobei ich die Tiefe von knapp 70 Zentimeter subjektiv betrachtet als etwas zu gering empfinde. Interessant: Die Oberfläche des Tisches soll speziell beschichtet sein, sodass ihr kein Mauspad mehr benötigt. Das gilt aber sicher nicht für Profigamer.

Wie so vieles heutzutage ist Gamers Paradise noch nicht fertig. Die Verantwortlichen sammeln bei dem Crowdfunding-Portal Kickstarter aktuell 75.000 US-Dollar für die Fertigstellung zusammen. Knapp 15.000 Dollar wurden bereits erreicht. Werden 100.000 Dollar innerhalb der nächsten 25 Tage geknackt, gibt’s höhenverstellbare Füße (sehr sinnvoll!), bei 150.000 bekommen Käufer eine Headset-Halterung dazu. Ein Tisch soll 489 Dollar (zirka 435 Euro) kosten, wenn es mit der Finanzierung klappt. Europäer werden übrigens nicht gänzlich ausgeschlossen. Wollt ihr ein Exemplar, schießt ihr jetzt 75 Dollar (60 Euro) vor und sichert euch somit einen Tisch für 414 Dollar (375 Euro), wenn er Ende des Jahres auch in hiesigen Gefilden verkauft wird. So ist zumindest der Plan von Wrobel und Co.

Ein stolzer Preis für wenig Kabelsalat, findet ihr nicht auch? Aber der Grundgedanke ist fraglos gut – nicht nur für Spieler eine reizvolle Angelegenheit.

(via blog.gamesload.de)

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4 Kommentare

  1. Heisenberg am

    ehm.. Headset Maus Tastatur usw. muss doch am PC bzw. Mainboard angeschlossen werden und nicht am Tisch ?! wie soll der Tisch mit dem PC verbunden sein ?

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  2. Anstatt sich so einen Tisch zu kaufen könnte man auch auf einen billigeren Schreibtisch setzen, und diesen dann umbauen :P.

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  1. 4. Februar 2013 at 17:02