Gaming PC selbst zusammenstellen: Mit diesen Tipps klappt’s auch bei Einsteigern

Konsolen sind eine großartige Sache und perfekt für gemütliche Sofa-Sessions, doch die ganz große Leistung und vor allem die größere Spielebibliothek erfahren wir in der Regel nur durch gute Gaming-PC’s

Einen bereits zusammengebauten PC zu kaufen, ist natürlich die einfachste Lösung, davon möchten wir aber generell eher abraten, denn meist haben diese PC’s in wichtigen Bereichen Defizite, die durch einen selbst zusammengestellten PC vermeiden werden können. Auch kommt man oftmals dabei sogar günstiger weg.

Da sich viele Gamer, vor allem die, die gerade erst in diese wundervolle Welt eintauchen, sich nicht an das Zusammenstellen eines eigenen Gaming-PC’s rantrauen, haben wir heute ein paar wichtige Tipps für euch.

Die wichtigste Basis ist ein guter Prozessor und eine starke Grafikkarte

Ohne Gehirn wären wir Menschen zu nichts in der Lage. So auch der PC. So ungefähr könnte man den Prozessor bezeichnen, als Gehirn eures Gaming-PC’s. Wie beim Menschen auch, gibt es Gehirne mit weniger und mit mehr Leistung. Welche Leistung ihr für euren PC benötigt, hängt ganz alleine davon ab, was ihr mit dem Rechner anstellen wollt.

Soll es lediglich für ein paar regelmäßige Runden CS:GO, Fortnite oder vielleicht Die Sims 4 reichen, kann man an der Stelle schon einiges sparen. Hat man es aber auf leistungsfordernde Spiele wie Eldenring oder Far Cry 6 abgesehen, muss man auf jeden Fall auf neuere Versionen zurückgreifen und ein bisschen mehr ausgeben. 

Wir empfehlen, direkt in einen der neueren Prozessoren zu investieren, damit dieser auch mit kommenden Spielen, die vielleicht noch etwas mehr CPU Leistung fordern, gut zurechtkommt. Auf Dauer ist das nämlich günstiger, als immer wieder neu aufrüsten zu müssen.

Besonders bewährt haben sich neuere Versionen der AMD Ryzen Serie. 6 Kerne sind zurzeit noch voll und ganz ausreichend zum Zocken, da Games aber vor allem zurzeit wieder einen großen Sprung in Sachen Fortschritt zu machen, raten wir mindestens zu einem 8 Kern Prozessor.

Dasselbe Auswahl-Prinzip sollte auch auf die Grafikkarte angewendet werden. Hat man es auf AAA-Games abgesehen und möchte man noch eine Weile etwas davon haben und nicht verzweifeln müssen, wenn GTA 6 endlich rauskommt, sollte man auch hier definitiv in ein neueres Modell investieren. 

geforce grafikkarten
Viele Gamer setzen auf GeForce Grafikkarten

Nicht weniger wichtig: Arbeits- und Festplattenspeicher

Der beste Prozessor und die beste Grafikkarte nützen nichts ohne genügend Arbeitsspeicher. Zum Verständnis: 4 GB Arbeitsspeicher oder auch RAM genannt, reichen gerade einmal für einfache MS Office Arbeiten.

Um in der Gaming-Welt mithalten zu können und die neuesten Spiele zum Laufen zu kriegen, braucht es mittlerweile schon 16 GB RAM. Wer sich zukünftig absichern will und das nötige Kleingeld hat, darf auch gleich in 32 GB RAM investieren.

Jetzt brauchen wir nur noch Platz für die ganzen Spiele, die wir in Zukunft zocken möchten und da die Spiele immer mehr Festplattenspeicher fordern, sollte man schon mindestens 1 TB haben, obwohl wir auch da zu mehr raten möchten.

Damit der Rechner auch noch schneller läuft und Ladezeiten deutlich verkürzt werden, solltet ihr euch unbedingt eine SSD-Festplatte zulegen und wenn es darum geht, den Rechner neu aufzusetzen, dann erstellt am besten mindesten 2 Partitionen (Das geht am Anfang, wenn man Windows installiert). 

Erstellt euch also eine Partition C mit ca. 120 GB, dort wird Windows mit all seinen Komponenten installiert und sonst nichts. Auf die zweite Partition kommen all eure Spiele, Programme, Videos, Bilder etc. Solltet ihr euch je einen Virus einhandeln, müsst ihr nur die 2. Partition säubern und den Rechner nicht komplett neu aufsetzen.

Das richtige Motherboard ist essenziell

Das Motherboard muss nicht teuer sein, nur genügend Platz für die einzelnen Komponenten bieten. Grafikkarte, RAM-Riegel und Festplatte werden unter anderem an das Motherboard drangesteckt.

Schaut, dass ihr vor allem genug Platz für RAM-Riegel habt und das der Steckplatz für die Grafikkarte auch mit eurer Grafikkarte kompatibel ist. Im Herzstück des Motherboards findet der Prozessor seinen Platz. In der Regel sind diese immer kompatibel, aber ein genauer Blick auf die Beschreibung schadet nicht.

Gehäuse, Lüftung und Netzteil

Beim Gehäuse schauen besonders Einsteiger nicht genauer hin oder achten mehr auf ein cooles Design als darauf, dass es praktisch ist. Wichtig beim Gehäuse ist, dass es genau wie das Motherboard genug Platz bietet.

Die einzelnen Komponenten brauchen Raum und Luft zum Atmen. Wenn der Raum nicht gegeben ist, können die Komponenten schnell überhitzen und wenn man Pech hat, schmort sich die neue Grafikkarte schnell ins Aus.

Daher ist auch eine gute Kühlung wichtig. Eine teure Wasserkühlung muss es allerdings nicht sein, zumal die Gefahr, dass diese ausläuft, nach wie vor präsent ist. Hat das Gehäuse nur einen Lüfter, taugt es schon mal nichts. Heutzutage sollte man schon ca. vier gut platzierte Lüfter im Gehäuse haben. 

gaming pc gehäuse
Man sagt ja immer, es komme nicht auf die Größe an. Beim Gehäuse ist das nicht der Fall.

Zu guter Letzt brauchen wir Strom für unseren Gaming-PC, dafür ist ein Netzteil nötig. Für einen PC, der nicht zum Zocken verwendet wird, reicht ein Netzteil mit ca. 250-300 Watt Leistung. Da aber vor allem eine dedizierte Grafikkarte, die zum Zocken benötigt wird, sehr viel Strom braucht, benötigt ihr für einen Gaming-PC ca. 1000 Watt Leistung. 

Achtet also auf jeden Fall darauf, für welche Watt-Zahl das Netzteil ausgelegt ist, welches ihr euch besorgt. Zusätzlich kann man noch darauf achten, ob das Netzteil leise ist, das ist aber natürlich nur ein Komfort-Tipp.

Fazit

Einen eigenen PC zusammenzustellen ist am Ende gar kein Hexenwerk und man muss auch kein gelernter Fachmann sein, um das zu bewerkstelligen. Beim Zusammenstecken der einzelnen Komponenten solltet ihr natürlich genauestens die Anleitung befolgen, da man mit falsch gesteckten Kabeln auch mal schnell etwas zum Qualmen bringen kann.

Aber wir sind der Überzeugung, dass es wirklich jeder mit ein wenig Logik und Selbstvertrauen selbst schaffen kann. Um geeignete Komponenten zu finden, empfehlen wir euch übrigens die Seite Alternate. Dort könnt ihr den PC-Konfigurator verwenden, der euch hilft, das Passende zu finden und gleich auswertet, ob alles miteinander kompatibel ist.

https://www.alternate.de/configurator.xhtml?pca=20

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