Gato: Spielt mit dem Badehandtuch am Strand

Sommer, Sonne und Langeweile am Strand oder im Freibad? Das ist natürlich traurig. Hättet ihr mal so etwas wie das Handtuch namens Gato.

Gato steht für „Gaming Towel“ und stammt aus Warschau. Eine Gruppe junger Leute war wohl auch etwas angeödet vom Besuch am Baggersee oder Meer. Rumliegen und faulenzen – puh. Und so entstand die Idee für ein Handtuch, das zugleich Spielfläche für Brettspiele ist.

Denkt nicht, dass ihr mit diesen Handtüchern „Siedler von Catan“ und andere komplexere Werke im Sand oder auf der Wiese erleben könnt. Vielmehr versucht ihr euch an amüsanten Wettkämpfen, bei denen auch mal Flaschendeckel umherfliegen. Genauer spielt ihr eine eigene Fassung von Curling, eine Art Rennspiel oder gar einen Gladiatorenkampf – natürlich auf familienfreundliche Art und Weise. Sogar eine Fußball-Variante ist auf den stets 140 x 70cm großen Flächen vorgesehen.

Sieht doch ganz spaßig aus? (Foto: Artur Olek)
Sieht doch ganz spaßig aus? (Foto: Artur Olek)

Nicht neu und teuer

Grundlegend neu ist der Ansatz nicht, gibt es bereits jetzt Strandtücher mit Twister- oder gar Dame/Mühle-Spielen. Nur verspricht man uns hier etwas mehr Anspruch, Abwechslung und natürlich auch Spaß. Das Handtuch besteht aus Mikrofiber, die andere Seite zum Abtrocknen nach dem Schwimmen aus Baumwolle. Sicherlich nicht verkehrt.

Eigentlich ist Gato ganz niedlich, auch wenn der Preis pro Handtuch und damit Spiel bei 29 US-Dollar (rund 25 Euro) liegt. Wirklich günstig ist das also nicht. Und das könnte der Grund sein, wieso die Macher bei Kickstarter alles andere als erfolgreich sind. Von den anvisierten 35.000 US-Dollar sind sie jedenfalls sehr weit entfernt. Ob es trotzdem klappt? Das zeigen die nächsten Tage und Wochen. Sympathisch bleibt die Idee trotzdem, finde ich.

Ein Rennspiel als Strandtuch. (Foto: Artur Olek)
Ein Rennspiel als Strandtuch. (Foto: Artur Olek)

Alle weiteren Details – bei Kickstarter.

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