Hauppauge HD PVR 2

Videos von Spielkonsolen aufnehmen - jetzt in FullHD

16. August 2012 • 12:45 Uhr

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Die Hauppauge HD PVR 2 Gaming Edition. (Foto: Hauppauge)

Seit einigen Jahren bietet das Unternehmen Hauppauge den HD PRV sowie eine optisch veränderte Gaming Edition an. Stets handelt es sich um ein kleines Gerät, mit dem ihr in der Lage sein, Videos von Konsolenspielen quasi in Echtzeit aufzunehmen und am Rechner zu speichern. Anlässlich der gamescom 2012 kündigte der Hersteller den Nachfolger mit dem Namen HD PVR 2 Gaming Edition an.

Geändert hat sich auf den ersten Blick nichts. Nach wie vor dient das Zubehör dazu, HD-Videos von Games zu capturen und auf den PC zu bringen, um die Resultate dort zu bearbeiten. Der  HD PRV 2 eignet sich für die Konsolen Xbox 360, PlayStation 3 und Wii sowie eigentlich für alle Daddelkisten mit HDMI- oder Komponenten-Ausgang. Nötige Kabel liegen dem Lieferumfang bei. Die Neuerungen stecken im Detail.

So verspricht Hauppauge erstmals Aufnahmen in 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde – hochskaliert. Der Vorgänger schaffte maximal 1080i. Aufgenommen werden die Videos im H.264-Format. Dieses Mal heißt es ebenfalls, dass das HDMI-Signal der Konsolen direkt und komplett ohne jegliche Verzögerung (beim Vorgänger war diese schon zu bemerken) auf den heimischen Monitor gebracht werden können. Sozusagen schleift ihr das Signal durch den HD PRV 2 zum Bildschirm, das Aufnahmegerät selbst komprimiert in Echtzeit die Videos und geleitet sie zum Computer via USB. Den Ton könnt ihr freilich auch übergeben, hier stehen optische Ein/Ausgänge und die typischen Rot/Weiß-Stecker zur Verfügung. Übrigens ist die Peripherie nun etwas kleiner als der Vorläufer.

Mitgeliefert wird die Software Arcsoft ShowBiz, mit der ihr leicht eure Ergebnisse bei Youtube hochladen könnt. Für eine professionelle Bearbeitung empfiehlt sich wohl nach wie vor ein entsprechendes Programm. Ab sofort soll die HD PRV 2 Gaming Edition für rund 160 Euro erhältlich sein. Bei Amazon wird das praktische Utensil noch nicht angeboten, sondern nur den Vorgänger, der von seinen ursprünglichen 200 Euro bereits auf 150 Euro gesunken ist.

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