Headflat

Controller und Aufsatz für den Kopf. Ob das was wird? (Foto: Headflat)
Controller und Aufsatz für den Kopf. Ob das was wird? (Foto: Headflat)

Es sieht seltsam aus, soll aber eine echte Bereicherung werden. Der sogenannte Headflat von dem gleichnamigen Startup aus Karlsruhe soll die Benutzung von Smartphones…was eigentlich? Revolutionieren? Verändern? Auf jeden Fall ist der Ansatz dieser Kopfhalterung ungewöhnlich und doch etwas „freakig“. Was dahinter steckt?

Headflat wird ähnlich wie eine Schildkappe am Kopf befestigt, ein leichtes Gestänge schwebt sozusagen vor euch. Und an diesem hängt eine Universalhalterung, das für jedes reguläres Smartphone geeignet sein soll. Der Display des Telefons befindet sich zirka 24 Zentimeter vor den Augen, wodurch ein theoretisch optimales Sichtfeld sichergestellt wird, was einem 60 Zoll großen Fernseher (bei 3 Metern Enternung) entsprechen soll. Wozu das wiederum gut ist?

Ihr könnt beispielsweise in aller Ruhe auf der Couch sitzen, auf dem Smartphone einen Film gucken und zugleich eure Hände frei verwenden. Oder ihr zockt ein Spiel mit einem zur Halterung gehörenden Controller, der über Bluetooth Verbindung zum Handy aufnimmt. Kontrolliert beispielsweise die AR.Drone und andere Flieger einzig mit Bewegungen von Kopf oder Oberkörper – dank der Bewegungssensoren des Smartphones. Mittels Augmented Reality-Apps dürft ihr quasi auch schon jetzt Google Glass-Features suggerieren, auf gewisse Weise. Denn in der Praxis sieht Headflat nicht im Ansatz so stylisch wie die digitale Brille von Google aus.

Andererseits wird Headflat auch deutlich günstiger sein. Für 79 US-Dollar wird es das komplette Paket, bestehend aus Controller, T-Shirt und der Peripherie, geben. Geeignet ist das Ding für iOS- und Android-Telefone gleichermaßen. Mit einer Auslieferung soll im August 2013 begonnen werden. Vorausgesetzt, die Verantwortlichen bekommen 100.000 US-Dollar bei Kickstarter zusammen. Auf dem Crowdfunding-Portal läuft gegenwärtig die Finanzierungsphase, bereits für 49 Dollar sichert ihr euch ein „Early Birds“-Headflat.

An sich klingt das ja alles irgendwie interessant, aber auch mächtig schräg. Das trashig-witzige Werbevideo mit schielenden Teammitgliedern, die Erläuterungen auf der offiziellen Webseite – irgendwie fühle ich mich ein wenig verschaukelt. Und das macht mich skeptisch. Ich bin mir unsicher, ob es angenehm ist, ein paar Stunden sein Smartphone vor die Augen zu hängen. Andererseits könnte ich mir ein paar Einsatzmöglichkeiten gut vorstellen: Videoaufnahme beim Laufen? Ebenfalls das Lernen von Musikinstrumenten halte ich in dieser Form für praktisch, genauso Video-Chats, eBook-Verwendung und vielleicht sogar das Spielen. Aber….was meint ihr?

Weitere Details erhaltet ihr auf Kickstarter.com. Ein interessantes Interview findet ihr bei Anoxa.de.

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