HoverSkater

Hoverboard mit Luftkissen-Antrieb

12. Juni 2014 • 14:10 Uhr

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Das Luftkissen-Brett in Aktion (Foto: imgur.com)

Seit Michael J. Fox in der “Zurück in die Zukunft”-Trilogie mit einem sogenannten Hoverboard durch die Gegend sauste, steckt in vielen Köpfen der Wunsch, das fiktive Flugbrett zur Realität werden zu lassen. Und obwohl wir in den letzten Monaten mehrmals über schwebende Skateboards berichteten, war noch kein wirklich ernstzunehmender Kandidat dabei. Entweder handelte es sich um Fakes, Aprilscherze oder wenig glaubwürdige Crowdfunding-Aktionen.

Daran ändert sich auch mit meiner heutigen Meldung nichts, denn der brandneue HoverSkater verspricht leider nur im ersten Moment die Erfüllung des lang gehegten Wunsches. Trotzdem möchte ich euch ein wenig näher davon berichten.

Der Tüftler Jim Pitts hat sich bei seinem HoverSkater die Technologie der Luftkissenfahrzeuge (engl. Hovercrafts) zum Vorbild genommen, die dank eines ständig prall gefüllten Luftkissens sowohl im Wasser als auch an Land unterwegs sein können. Das Ergebnis ist ein aus Polykarbonat bestehendes Longboard, welches sowohl mit Rädern als auch einem Luftkissen und dazugehörigem Antrieb ausgestattet ist.

Aktiviert wird die Hover-Einheit via Fernbedienung. Ist das Säcklein am Rumpf des Boards prall gefüllt, springt am hinteren Ende des HoverSkater außerdem ein kleiner, elektrobetriebener Propeller an, der für die Vorwärtsbewegung sorgen soll.

Das funktioniert? Seht selbst:

Zu dem HoverSkater läuft derzeit bei Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne, die euch die Möglichkeit gibt, sich selbst eines dieser Boards zu sichern. Der Preis liegt allerdings bei knackigen 1.500 US-Dollar zuzüglich 100 US-Dollar internationale Versandgebühren. Wer bereit ist, diesen Betrag auszulegen, der kann laut den derzeitigen Angaben ab Dezember 2014 auf einen Luftkissen durch die Gegend sliden.

Mehr Infos erhaltet ihr auf Kickstarter.com. Weitere Bilder vom HoverSkater gibt es hingegen unter diesem Link zu entdecken. Und zusätzliche bewegte Einblicke liefert euch der YouTube-Kanal von Jim Pitts.

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 15:45 Uhr

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