Illegales Glücksspiel: Bundespolizei setzt Passagier am Hamburger Flughafen fest

Am Hamburger Flughafen Helmut-Schmidt-Airport hat die Bundespolizei gegen 08:30 Uhr einen Mann festgesetzt. Der 50-jährige Bulgare flog bei der Ausreisekontrolle auf, als ein Flugzeug nach Sofia besteigen wollte. Er war zuvor wegen der Organisation illegalen Glücksspiels zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er allerdings nicht bezahlte.

Reise endet noch am Helmut-Schmidt-Airport in Hamburg

Diese Reise wird dem festgesetzten Mann aus Bulgarien sicherlich in Erinnerung bleiben. Bei der Ausreisekontrolle am Hamburger Flughafen fiel der Bundespolizei auf, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliegt. Der Mann war zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro wegen der Organisation von illegalen Glücksspielrunden in Duisburg verurteilt worden. Ob es sich hierbei um Live Poker, Live Blackjack oder andere Glücksspiele handelte, wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Da er die Geldstrafe bislang nicht gezahlt hatte, drohte ihm jetzt durch den Haftbefehl eine Ersatzfreiheitsstrafe von 150 Tagen. Am Hamburger Flughafen konnte er jedoch nur 1250 Euro aufbringen. Zu seinem Glück half ihm ein Bekannter und beglich die fehlende Summe, sodass er den Weg ins Gefängnis doch nicht antreten musste. Durch die Kontrolle verpasste er allerdings seinen Flug. Der Flieger hob ohne ihn in Richtung Bulgarien ab.

Duisburg wird oft zum Schauplatz illegalen Glücksspiels

Nachdem die Strafe von 2.500 Euro beglichen war, entging der Mann aus Bulgarien einer Freiheitsstrafe. Duisburg ist in der Vergangenheit jedoch schon häufig zum Schauplatz illegalen Glücksspiels geworden. 

Erst im November 2023 wurden von der Polizei zwei illegale Lokale gestürmt. Dabei wurden unter anderem manipulierte Spielautomaten sichergestellt. Die Örtlichkeiten wurden direkt geschlossen. In einem Fall stand zusätzlich der Verdacht der Schwarzarbeit im Raum. Die Verantwortlichen erwartet auch in diesen Fällen eine saftige Geldstrafe.

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