Impression Pi

VR-Brille mit Gestensteuerung und Positionserkennung

29. März 2015 • 14:46 Uhr

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Noch eine VR-Brille? Ja, aber... (Foto: Impression Pi)

Und noch eine VR-Brille, die bei Kickstarter finanziert werden soll. Doch Impression Pi besitzt einige Besonderheiten, die sie – zumindest in der Theorie – von diversen Konkurrenten abheben lässt. Gestensteuerung, selbständige Positionserkennung und mehr sorgen im besten Fall für ein authentisches Virtual-Reality-Erlebnis.

Impression Pi ist ähnlich wie Samsungs Gear VR und vergleichbare Ansätze für reguläre Smartphones mit iOS (iPhone 6) und Android (zahlreiche aktuelle Modelle) gedacht. Das Telefon ist also das Herz und stellt die VR-Welten dar. Hinzu gesellt sich allerdings noch Hardware, die durch Infrarot-Kameras, einen IR-Projektor und weitere Sensoren neue Möglichkeiten offeriert. Zudem befindet sich auf der Platine eine CPU mit GPU, die Rechenarbeiten übernimmt.

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Und wozu das Ganze? Die Erfinder wollen mit Impression Pi eine Lösung parat haben, mit der ihr euch viel besser in digitalen Szenarien orientieren könnt. In Echtzeit werden Hindernisse im Raum erkannt und bei Bedarf sogar mit virtuellen Objekten überlagert. Aus einem Tisch wird so beispielsweise eine Schatztruhe. Hinzu gesellt sich eine Gestensteuerung, das heißt eure Hände könnt ihr ebenfalls ins Spiel bringen.

Bisher ist Impression Pi noch ein Prototyp, der auf Kabel angewiesen ist. Perspektivisch möchte man, auch mit Unterstützung der Geldgeber bei Kickstarter, ein schnurloses Produkt anbieten. Zumindest ist der Ansatz sehr spannend, wie ich finde. Und die geplante Summe von 78.000 US-Dollar wurde bereits geknackt. Mit etwas Glück könnte die Brille Ende 2015 erscheinen.

Das Smartphone wird nach wie vor benötigt. (Foto: Impression Pi)
Das Smartphone wird nach wie vor benötigt. (Foto: Impression Pi)

Etwas irritierend: Angeboten werden zwei Modelle. Das Starter Pack verzichtet auf die Senorik, was natürlich den Reiz verfliegen lässt. Dafür liegt diese Ausgabe bei 60 US-Dollar. Die Empower-Fassung mit der ergänzenden Hardware kostet rund 250 US-Dollar.

Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter und auf der offiziellen Webseite.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 14:01 Uhr

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