Interne Aussagen: EA Chef Wilson plädiert für Umbenennung der FIFA Spiele

In neu veröffentlichten Aussagen hat EA-CEO Andrew Wilson erklärt, warum das Unternehmen erwägt, seinen Lizenzvertrag mit der FIFA zu beenden. Die Äußerungen kommen, nachdem EA im Oktober öffentlich bekannt gegeben hatte, dass es seine Vereinbarung mit FIFA überprüft und eine Umbenennung des Titels seiner beliebten Fußball-Franchise in Betracht zieht. Offenbar stammen sie aus einer Firmensitzung im November 2021.

Wilson deutete an, dass EA das Gefühl hat, sein FIFA-Markengeschäft sei unnötig restriktiv und biete dem Unternehmen nicht genug Wert. „Was wir von der FIFA in einem Nicht-WM-Jahr bekommen, sind im Grunde nur die vier Buchstaben auf der Vorderseite der Verpackung“, sagte Wilson.

Obwohl der FIFA-Vertrag EA alle vier Jahre Zugang zur Fußballweltmeisterschaft verschafft, hat das Unternehmen noch über 300 andere Lizenzvereinbarungen, wodurch sie die Namen und das Aussehen von Spielern, Mannschaften und Ligen nutzen können, ohne einen Vertrag mit der FIFA abschließen zu müssen.

Wilson vermutet, dass EA im Gegenzug durch die FIFA-Vereinbarung in seinen Spielmöglichkeiten eingeschränkt wird. Es war schwierig, Spielmodi zu entwickeln, die über 11 gegen 11 Spiele hinausgehen, mit anderen Marken zusammenzuarbeiten, die nicht der FIFA angehören, oder „tiefer und breiter in das digitale Ökosystem rund um den Fußball zu expandieren“, so Wilson.

Letztes Jahr kam heraus, dass EA mit der FIFA darum ringt, in andere Bereiche zu expandieren, z. B. Highlights von echten Spielen zu zeigen und digitale Gegenstände wie NFTs anzubieten.

„FIFA ist nur der Name auf der Verpackung, aber sie haben uns daran gehindert, in die Bereiche vorzudringen, die die Spieler wollen.“

Andrew Wilson

Natürlich sind die Kosten der Zusammenarbeit auch ein wichtiger Faktor in den Verhandlungen zwischen EA und der FIFA sind. Berichten zufolge will die FIFA mehr als das Doppelte von dem, was sie derzeit von EA bekommt, was den Wert des Geschäfts auf über 1 Milliarde Dollar über vier Jahre bringen würde.

Der aktuelle 10-Jahres-Vertrag zwischen EA und der FIFA nach der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft in Katar aus, die vom 21. November bis zum 18. Dezember stattfindet. EA hat noch nicht offiziell bekannt gegeben, wie es seine Fußballspiele nennen wird, wenn es die Rechte am Namen FIFA verliert. EA hat sich jedoch schon den Namen „EA Sports FC“ in Großbritannien und der EU hat patentieren lassen.

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