LaserRifle Prototype Mk I

Selbstgebaute Laserwaffe zerstört....Eis und Obst?!

16. Dezember 2013 • 13:15 Uhr

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Wow - und sie funktioniert wirklich. (Foto: Laser Gadgets)

Er hat es wieder getan. Patrick Priebe von Laser Gadgets schnappte sich erneut leuchtstarke Laser sowie eine Menge Aluminium und nahm sich die Zeit, um eine beeindruckende Waffe zu basteln. Herausgekommen ist die LaserRifle Prototype Mk I. Der Clou: Das Monstrum funktioniert wirklich.

Nachdem sich der gute Mann in der Vergangenheit dem Plasma Cutter aus „Dead Space“ oder der Settler Pistol aus „Rage“ widmete, gab es offenbar keine direkte Vorlage für die LaserRifle. Sie könnte aber ohne weiteres aus einem „Halo“-Teil oder gar „Star Wars“ stammen. So oder so beeindruckend diese Waffe durchaus. 250 Stunden benötigte Patrick für die Wumme, die weitgehend aus einem Alu-Korpus besteht. Im Inneren steckt ein 18 Volt-Akkupack, der für den eigentlichen Laserstrahl nötig ist.

Der 7-Watt-Infrarotlaser ist durchaus in der Lage, Obst zu zerstören oder Eis zu verflüssigen – das zeigt das Video weiter unten eindrucksvoll. Doch auch die Technik dahinter ist nicht zu unterschätzen. Um den Laser sogar in vier Meter Entfernung noch nutzen zu können, ist eine gewisse Intensität nötig, die zu einer enormen Hitzeentwicklung führt. Deshalb besitzt die LaserRifle Prototype Mk I einen Einlitertank mit Wasser für die Kühlung. Auf einem LCD-Bildschirm wird die aktuelle Temperatur dargestellt, sodass man stets die Kontrolle behält. Wärmer als 28 Grad darf es nie werden.

Patrick Priebe veröffentlicht auch auf seiner Webseite, auf der ihr alle seine Kreationen entdecken könnt, glücklicherweise keine Bauanleitungen an. Allerdings fertigt er individuelle „Waffen“ und Laser Gadgets auf Kundenwunsch. Vermutlich war dieses gute Stück ein solcher. Ein Spielzeug für Kids ist die LaserRifle Prototype Mk I auf jeden Fall nicht. Beeindruckend finde ich das aufwändig erstellte Gerät dennoch…

(via gizmag)

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