Lomo

Mit LEGO-Bausteinen spielerisch Programmieren lernen

6. Juni 2018 • 12:25 Uhr

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Eine neue Art zu spielen. (Foto: Kinematics GmbH)

Faszinierend: Mit Bauklötzen und lustigen Robotern aus LEGO lernt ihr Programmieren. Die Kinematics GmbH macht’s mit Lomo möglich.

Lomo stammt von den Machern der bereits sehr flexiblen und ähnlich gearteteten Tinkerbots. Im Gegensatz zu den teils komplexen Robotik-Baukästen geht’s hier einfacher und vielleicht auch etwas intuitiver zur Sache. Jedem Set liegt ein steckbares Programmierboard bei, mit dem eine Kontrolle eigens erschaffener Maschinen erfolgt. Hinzu gesellen sich die Coding Bricks, durch die Befehle ausgeführt werden. Aus einem mitgelieferten Korpus und zusätzlichen LEGO-Teilen erschafft ihr die steuerbaren Bots.

Schönes Spielfeld, das Programmierboard und der Roboter - das ist Lomo. (Foto: Kinematics GmbH)
Schönes Spielfeld, das Programmierboard und der Roboter – das ist Lomo. (Foto: Kinematics GmbH)

Lomo für Kinder ab 4 Jahren

Auf besagtes Programmierboard platziert ihr spezielle Spielsteine mit verschiedenen Funktionen, die dem Roboter mitteilen, ob er beispielsweise geradeaus oder nach links und rechts fahren soll. Das wiederum geschieht auf Spielfeldern, die in eine Geschichte eingebettet sind und Kindern ab 4 Jahren zum selbständigen Lösen von Problemen animieren sollen. Ein Smartphone oder Tablet wird nicht benötigt, die elektronischen Komponenten stehen über Bluetooth miteinander in Verbindung. Die Verantwortlichen versprechen uns ein eingängiges und unkompliziertes Spielzeug, mit dem ein Grundverständnis für Programmierung vermittelt wird.

Das Starter-Kit lässt Kids die lustig ausschauende Schildkröte Seymour bauen. Gleich drei Erweiterungen sind zu Beginn geplant: Im Schnecken Labyrinth wird die Schnecke Esmeralda durch ein Salatbeet geführt. In Monster Taxi muss man in einer Weltraumlandschaft Abenteuer überstehen. Und bei Bieberland soll ein Staudamm gebaut werden. Geeignet sind diese Spiele teils für bis zu vier Spieler – also sehr wohl für die ganze Familie.

Günstiger als Konkurrent Cubetto

Letztlich reden wir über das gleiche Konzept wie bei Cubetto, nur dass ihr beim Bauen der Roboter und beim Gestalten der Spielfelder etwas mehr Flexibilität erhaltet. Gegenüber dem elektronischen Holzspielzeug fällt der Preis von Lomo eine Ecke niedriger aus. Schießt ihr bei Indiegogo euer Geld vor, könnt ihr für 179 US-Dollar (rund 150 Euro) ein Starter Kit mit allen genannten Erweiterungen bekommen. Das ist nicht gerade günstig, aber in Anbetracht der Funktionen sicherlich angemessen.

Im Dezember 2018 soll mit der Auslieferung begonnen werden, sofern die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich verläuft. Aber das wird schon klappen – das packte die Kinematics GmbH bei früheren Projekten auch.

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Lomo: Mit LEGO-Bausteinen spielerisch Programmieren lernen
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Lomo: Mit LEGO-Bausteinen spielerisch Programmieren lernen
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Faszinierend: Mit Bauklötzen und lustigen Robotern aus LEGO lernt ihr Programmieren. Die Kinematics GmbH macht’s mit Lomo möglich.
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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