Lynx R1: Macht die neue Standalone VR/AR Brille der Oculus Quest 2 Konkurrenz?

Als die Oculus Quest released wurde, bot sie den Spielern ein einzigartiges VR-Erlebnis fast in PC-Qualität. Während die meisten VR-Headsets damals eine Verbindung zum PC benötigten, ist die Oculus Quest-Reihe nach wie vor eines der einzigen Standalone VR-Headsets auf dem Markt mit dem ihr Spiele wie das bevorstehende Resident Evil 4 VR spielen könnt.

Während sich die erste und die zweite Oculus Quest recht gut verkauft haben, haben viele Nutzer Bedenken wegen des Facebook Account Zwangs geäußert. Deshalb könnte ein weiteres autonomes VR Headset der Oculus Quest 2 möglicherweise schon bald Konkurrenz machen.

Das französische Startup-Unternehmen Lynx hat nun nämlich sein neues VR/AR Headset angekündigt – das Lynx R1. Mit diesem könnt ihr sowohl Virtual-Reality-Spiele und -Apps als auch Mixed-Reality-Apps nutzen.

Hochauflösende Farbkameras zeigen euch dabei die reale Welt um euch herum an, welche durch hinzugefügte Computergrafiken des Headsets überlagert wird. Dadurch könnt ihr beim Gang durch eure Wohnung etc. alle möglichen coolen Effekte und Illusionen erleben.

lynx r1 vr headset

Und tatsächlich scheint die Lynx R1 VR Brille der Oculus Quest 2 in puncto technische Daten ernsthafte Konkurrenz zu machen. Mit 6DoF und einem Qualcomm XR2-Prozessor (derselbe wie bei der Oculus Quest 2) wird das Gerät eure Handbewegungen ähnlich wie die Oculus Quest tracken und auch mit Controllern kompatibel sein, welche allerdings nicht mit zum Lieferumfang gehören.

Lynx R1 funktioniert mit Steam VR und bietet einen FOV von 90 Grad mit einer Auflösung von 1600 x 1600 pro Auge über ein 90 Hz LCD-Display.

Zum Vergleich: Die Oculus Quest 2 hat eine etwas höhere LCD-Auflösung von 1832×1920 pro Auge und verfügt über Schwarz-Weiß-Kameras mit geringerer Auflösung für den Passthrough. Die meisten Quest-Apps laufen mit 72 Hz Bildwiederholrate, die Systemprogramme mit 90 Hz.

Lynx R1 und Oculus Quest 2 haben jeweils 6 GB Arbeitsspeicher und eine Akkulaufzeit von etwa 2-3 Stunden. Das Lynx R1 wirbt mit einer individuellen Einstellung der Linsentrennung, die mehr Anpassungsmöglichkeiten bietet als die drei IPD-Einstellungen des Quest 2.

Insgesamt also dürfen wir auf das Lynx R1 VR/AR Headset gespannt sein, aber bis zum Release ist es noch ein gutes Stück. Erstmal wird das Modell Ende September auf Kickstarter vorgestellt und damit die Finanzierungsphase eingeläutet.

Die Standard Edition in Schwarz soll 499 US-Dollar kosten, die limitierte Special Edition 699 US-Dollar, während die Professional Edition für Unternehmen 899 US-Dollar kosten soll.

Mit der Auslieferung soll dann Anfang 2022 begonnen werden, zuerst natürlich an die Kickstarter Unterstützer.

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