Marionettebot

Interaktive Schaufenster-Puppe dank Kinect

20. Februar 2013 • 12:15 Uhr

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Hampeln vor dem Schaufenster. Wieso nicht? (Foto: dvice.com)

Wie kann man das Shoppen in den hiesigen Einkaufsstraßen spannender gestalten? Eine Möglichkeit hat das japanische Unternehmen United Arrows ausprobiert. Mittels Microsofts Bewegungssteuerung Kinect erschufen clevere Techniker eine sich bewegende Marionette, die sie in ein Schaufenster stellten.

Dieser so genannte Marionettebot konnte von vorbeilaufenden Passanten beeinflusst werden. Kurzum: Das Schaufenster erhielt eine interaktive Komponente, die sichtlich Spaß bereite. Zumindest wurden sie auf die dort vorgestellten Klamotten aufmerksam – also Ziel erfüllt, Werbung erfolgreich.

Die Technik dahinter ist schon spannend: Mittels Kinect wurden Bewegungen des Menschen vor der Glasscheibe an 16 mit Motoren versehene „Fäden“ übertragen – was zu einer Nachahmung durch die Marionette führte.

Klar, das alles ist eine Art Marketing-Gag, aber die Grundidee ist schon reizvoll, oder? Das Glotzen in Schaufenster könnte einen gewissen Unterhaltungsfaktor erhalten. Nur leider war das ein Experiment, das wieder einmal die Möglichkeiten von Kinect verdeutlichte. In Tokyos Shibuya-Bezirk war der Marionettebot übrigens zu sehen.

Okay, zugegeben. Der Schluss des Videos ist schon etwas zu euphorisch, was?

(via dvice)

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