Mars-Rover Curiosity

Während der originale Curiosity auf dem Roten Planeten nach Wasser sucht, könnt ihr mit einer Kopie auf der Erde zumindest nach intelligentem Leben Ausschau halten. Sofern ihr etwas Basteltalent besitzt.

Der russische Entwickler und Hardware-Tüftler Sergey Grishchenko scheint den kleinen Mars-Rover ins Herz geschlossen zu haben. Denn er schnappte sich Fotos und regulär verfügbare Informationen, um mit diesen Vorlagen das Gehäuse nachzubauen. So erstellte er in einer 3D-Software die einzelnen Teile, die mit einem 3D-Drucker ausgedruckt wurden. Im Inneren verbaute er das LinkIt One-Entwicklerboard sowie nötige Komponenten wie Motoren, Sensoren und eine Kamera.

Voll funktionsfähig

Die eigene Software ermöglicht es Sergey, seinen Nachbau über einen USB-Controller am PC zu steuern, der Rechner wiederum ist über Bluetooth mit dem Roboter verbunden. Das mag zwar alles noch etwas nach Frickelei aussehen, doch Curiosity funktioniert: Der Greifarm lässt sich vollständig bedienen, im „Kopf“ steckt die Cam, die Videos direkt zum Computer schickt.

Klar, der kleine Kerl ist nicht ganz detailgetreu und erinnert mich eher an Wall-E, aber ich finde die Arbeit schon sehr imposant.

Weitere Details und Informationen zum Nachbau (ja, das ist eher für erfahrenere Hobbybastler gedacht) findet ihr bei Thingiverse und im Forum von 3DPB.com.

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