Microsoft: EU genehmigt Bethesda Kauf für 7,5 Milliarden US-Dollar

Die Europäische Kommission hat Microsofts 7,5-Milliarden-Dollar-Deal zur Übernahme von ZeniMax Media, der Mutterfirma von Bethesda, genehmigt. Microsofts Deal wurde von der EU ohne Auflagen genehmigt, da er “keinen Anlass zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich seiner Vereinbarkeit mit dem Europäischen Markt gibt.”

Die Übernahme erforderte die Zustimmung der EU, bevor Microsoft den Bethesda-Deal abschließen und zukünftige Spiele in sein Xbox Game Pass Abo aufnehmen konnte.

Sobald der Deal abgeschlossen ist, wird Microsofts Liste der Entwicklerstudios auf 23 ansteigen, nachdem bereits Entwicklerteams wie Arkane Studios (Dishonored) hinzugekommen sind. Microsoft scheint Bethesda nach Übernahme separat betreiben zu wollen und mit seiner derzeitigen Führungsebene.
Dieser Ansatz scheint auch bei Mojang, LinkedIn und GitHub funktioniert zu haben, die alle nach der Übernahme durch Microsoft separat weitergeführt wurden.

Die Bethesda Studios zählen zusammen ungefähr 2300 Mitarbeiter.

Bethesda-Manager Pete Hines schrieb bereits im vergangenen September:

“Das Wichtigste ist, dass wir immer noch Bethesda sind. Wir arbeiten an den gleichen Spielen wie gestern, die von den gleichen Studios entwickelt werden und von uns selbst gepublisht werden.”

Microsoft kündigte seine Pläne zur Übernahme von Bethesda ursprünglich in jenem September an und versprach, die Exklusivrechte von Deathloop und GhostWire: Tokyo für die PS5 zu respektieren: Spiele wie The Elder Scrolls: Online werden auch “weiterhin genau so unterstützt werden, wie bisher.”

Wie Microsoft mit zukünftigen Bethesda-Titeln umgeht, wird von Fall zu Fall” entschieden, so die Aussage von Microsofts Spielechef Phil Spencer im September. Beispielsweise ist aber immer noch nicht klar, wie Microsoft mit dem kommenden Sci-Fi-Epos Starfield umgehen wird.

Möglicherweise muss Microsoft zukünftige Bethesda-Spiele nicht einmal exklusiv auf der Xbox veröffentlichen. Allein die Tatsache, dass sie ab dem ersten Tag über den Xbox Game Pass erhältlich sind, könnte für die Spieler schon Anziehungspunkt genug sein, um das Abo abzuschließen.

Phil Spencer hat in letzter Zeit auch die Realisierbarkeit von Exklusivverträgen für Spiele in Frage gestellt, während Microsofts Pläne für die Xbox sehr darauf ausgerichtet sind, mit dem Game Pass und xCloud Game Streaming Millionen von Menschen zu erreichen.

Tatsächlich plant Microsoft Berichten zufolge, seine Pläne für Xbox noch in diesem Monat zu veröffentlichen. Ein “Future of Gaming”-Event soll Gerüchten zufolge am 23. März stattfinden, was die perfekte Gelegenheit für Microsoft sein könnte, um die Zukunft von Bethesda, xCloud auf iOS und seine Pläne für den Xbox Game Pass zu erläutern.

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