Moff

Smartes Armband verwandelt Gegenstände in Spielzeuge

16. März 2014 • 11:11 Uhr

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Das ist das Armband Moff. (Foto: Moff Inc.)

Der Technik-Experte Akinori Takahagi kreierte mit seinem Team ein reizvoll klingendes Gadget: Mit einem smarten Armband sollen Kinder Alltagsgegenstände in Spielzeug verwandeln. Was sich spannend anhört, ist gar nicht mal so aufwändig.

Moff besteht zum einen aus einem Armband, das dank eines elastischen Materials in Windeseile befestigt werden kann. Im Inneren stecken ein 3-Achsen-Gyrosensor und ein 3-Achsen-Beschleunigungssensor, ein Button mitsamt LED zum Ein- und Ausschalten sowie ein Bluetooth 4.0-Modul zur Kommunikation mit einem aktuelleren iOS-Gerät. Strom für bis zu 30 Stunden bezieht Moff über eine Standard-Knopfzellenbatterie, die gewechselt werden kann.

Soweit zur Technik, die sich kaum von einem Standard-Fitnesstracker unterscheidet. Anders ist allerdings der geplante Einsatz von Moff. So wählt ihr bei der nötigen App aus, ob ihr einen Zauberstab, eine Pistole oder gar ein Schwert simulieren wollt. Abhängig von der Entscheidung ändern sich die Funktionsweise und die Geräusche, die euer Smartphone bei Bewegungen der Hand – an der sich Moff befindet – abspielt. Bewegt ihr also beispielsweise ein Stück Holz als Zauberstab, ertönt dies aus den Speakern des Telefons so, als würdet ihr wirklich mit einem herumfuchteln.

Am besten ist es, ihr schaut euch das sympathische Video der Macher an.

Deutlich wird recht schnell: Von komplexen Mechanismen kann nicht die Rede sein. Vielmehr entsteht die Illusion in den Köpfen der Nutzer – in erster Linie Kinder. Ob sich diese auf Moff einlassen werden? Das kann man nur hoffen. Aber genau das ist der Punkt: Die Peripherie setzt Fantasie und die Motivation, sich auch bewegen zu wollen, voraus. Vielmehr steckt nicht dahinter.

Trotz der simplen Grundidee ist Moff nicht gerade günstig. So soll das Armband 49 US-Dollar (zirka 35 Euro) kosten. Aber erst einmal sammeln die Verantwortlichen bei Kickstarter 20.000 US-Dollar bis zum 10. April 2014 ein. Klappt die Finanzierung, soll mit der Auslieferung des  smarten Kinderspielzeugs im Juli 2014 begonnen werden.

Wenig Hardware wird verbaut. (Foto: Moff Inc.)
Wenig Hardware wird verbaut. (Foto: Moff Inc.)

Klingt Moff für euch gut, könnt ihr euch für 59 US-Dollar inklusive Versand (zirka 42 Euro) ein Exemplar nach Hause holen. Alle Details hierzu bei Kickstarter oder auf der Hersteller-Seite.

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 11:56 Uhr

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