Nimble Sense

Gestensteuerung für virtuelle Welten

6. November 2014 • 9:10 Uhr

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Kinect in geschrumpfter Form. Sozusagen. (Foto: Kickstarter)

Leap Motion und andere haben bereits Lösungen für Gestensteuerung in virtuellen Welten, die durch VR-Brillen wie Oculus Rift entstehen, parat. Auch Nimble VR möchte mit der eigenen Lösung Nimble Sense in dem trendigen Markt der Zukunft mitmischen.

Nimble Sense ist eine kleine Kamera, die an Head Mounted Displays angebracht wird, um fortan vor allem eine präzise Erkennung von Händen bzw. Fingern zu ermöglichen. Im Grunde unterscheidet sich diese Lösung also kaum von der erst vor einiger Zeit vorgestellten Variante von Leap Motion. Allerdings soll diese Fassung – wie kann es anders sein – genauer sein.

Verbaut wird eine TOF-Kamera für räumliche Wahrnehmung von Bewegungen. Hinzu gesellt sich ein Infrarotsensor für Ortung. Mit einem Wahrnehmungsbereich von 110 Grad (Leap Motion: 150 Grad) und einer Erfassung von 45 Bildern pro Sekunde (Leap Motion: 290) hinkt man dem prominenten Mitbewerber eigentlich hinterher.

Was nun besser ist? Das werden Interessierte vermutlich frühestens im Juni 2015 erfahren. Denn erst dann sollen die ersten Exemplare an Unterstützer der aktuell laufenden Kickstarter-Kampagne ausgeliefert werden. Ab 100 US-Dollar seid ihr dabei, passende Halterung für Oculus Rift kosten extra. Ein SDK für Entwickler (Linux, Mac OSX, Windows) ist natürlich auch geplant. Obwohl wir hier an sich über eine Kopie von Leap Motion sprechen, wurde das Ziel von 62.000 US-Dollar bereits geknackt. So schnell kann’s gehen, wenn sich Leute nicht informieren. Oder überzeugt euch dieses Vergleichsvideo?

Ihr möchtet Nimble Sense unterstützen? Schaut mal bei Kickstarter vorbei.

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