noPhone

Auf Suchtentzug mit den Anti-Smartphone

20. August 2014 • 16:54 Uhr

Teilen:
Ein sinnvolles Stück Anti-Technik! (Foto: Bild.de)

Wir alle kennen sie (oder gehören vielleicht sogar selbst dazu): Die Mitmenschen, deren Hand-Innenfläche bereits mit ihrem Smartphone verwachsen zu sein scheint. Zu jedem Zeitpunkt und in jeder Lebenslage fällt deren Blick auf das Display ihres iPhone, ihres Nexus oder ihres Galaxy. Und es ist völlig unmöglich, länger als ein paar Sekunden ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zu erhalten. Was macht man mit solchen Personen? Ihnen aus dem Weg gehen? Ihnen die Freundschaft aufkündigen? Wie wäre folgender Vorschlag: Schenkt ihnen das noPhone!

Das noPhone kann im Grunde gar nichts. Es hat kein Display, keine Kamera, keinen Steckplatz für eine Sim-Card und ist auch nicht mit Bluetooth ausgestattet. Und das ist der Sinn dieses Anti-Smartphones! Die Erfinder sehen darin nämlich ein effektives Mittel zur Suchtprävention. Denn ähnlich wie ein Raucher auf Tabakentzug die Zigarette zwischen seinen Fingern vermisst, könnte auch dem Smartphone-Süchtigen das Gefühl eines tragbaren Gegenstands in der Hand abgehen.

Und hier kommt eben das noPhone ins Spiel, das in Form und Gewicht dem iPhone nachempfunden ist. Dazu ist der Plastikklotz noch bruch- und wasserfest, wodurch es Wutausbrüche der auf Entzug gesetzten Smartphone-Süchtlinge schadlos überstehen sollte. So viel zu den Features dieses Anti-Geräts…

Wie bitte? Ihr habt die Handhabung noch immer nicht verstanden? Dann hier ein (wirklich) kurzes Erläuterungs-Video:


Leider wird auf der Website zum noPhone nicht ganz klar, ob es sich dabei nur um einen reinen Witz handelt oder ob es tatsächlich auf den Markt kommen soll. Bei genügend Interessenten dürfte es vielleicht sogar soweit kommen. Was mich interessieren würde: Welchen Preis wärt ihr bereit, dafür zu bezahlen?

Teilen:



Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


Schlagwörter: , ,

Zuletzt aktualisiert: 07:45 Uhr

Kommentar schreiben