Oculus VR-Brillen: Nun doch kein Facebook-Account nötig?

Meta (ehemals Facebook) sorgte in der VR-Branche für Aufsehen, als es im vergangenen Jahr ankündigte, dass es für neue Nutzer die Anmeldung bei einem Facebook-Konto verlangen würde. Der Schritt kam weder in der VR-Community noch bei den Kritikern gut an.

In dieser Woche gab das Unternehmen nun jedoch bekannt, dass es ab nächstem Jahr eine Anmelde-Option bei seinen Headsets ohne Facebook-Account einführen will.

Der ursprüngliche Schritt kam nicht gut an, weil das Unternehmen zuvor versprochen hatte, keine Facebook-Anmeldung zu verlangen, und weil es mit den deutschen Aufsichtsbehörden in Konflikt geriet und bei einigen Kunden und potenziellen Kunden eine gewisse Verachtung provozierte.

Das Unternehmen scheint die negative Stimmung, diesbezüglich endlich erkannt zu haben und kündigte diese Woche Pläne an, den Kurs zu ändern.

Während der Facebook Connect Keynote sagte CEO Mark Zuckerberg, dass er das negative Feedback verstanden hat und bestätigte, dass das Unternehmen plant, andere Optionen anzubieten.

In einem Facebook-Post über die Umbenennung des Unternehmens in Meta hat Andrew Bosworth die gleiche Meinung vertreten.

Für diejenigen, die ihre Facebook- und Oculus-Konten bereits zusammengelegt haben, deutet Meta darauf hin, dass sie nicht lange kombiniert bleiben werden.

Bisher gibt es noch keine Details darüber, wie die alternative Kontovereinbarung aussehen wird, obwohl ein möglicher Weg darin bestünde, ein separates „Meta-Konto“ zu erstellen, das nichts mit dem Facebook-Konto des Nutzers zu tun hat, und es dem Nutzer zu überlassen, ob er die beiden miteinander verknüpfen möchte.

So wie wir den Tech-Riesen kennen, wird es letztendlich zu keiner idealen Lösung kommen, sondern eher zu einem Kompromiss zwischen Meta/Facebook, seinen Kritikern und Virtual Reality-Fans.

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