Painter of Peanuts

Coole Kreationen aus einfachen Erdnüssen

28. August 2014 • 14:30 Uhr

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Was aus einer Erdnuss alles werden kann! (Foto: Steve Casino)

Bei einer Erdnuss fällt mir grundsätzlich nur eines ein: sie zerdrücken und den Inhalt verspeisen. So war es zumindest bisher. Doch nachdem ich gesehen habe, welche Meisterwerke der Künstler Steve Casino daraus macht, werde ich mir dies in Zukunft eventuell zweimal überlegen. Denn vielleicht zerstöre ich damit die Grundlage für eine weitere grandiose Schöpfung!?

Steve Casino hat sich nämlich darauf spezialisiert, eine gewöhnliche Erdnuss als Basis für den Bau kleiner Figuren zu nutzen.

Daraus entstanden sind bereits zahlreiche Peanut-Männchen, die eindeutig als Superman, Muhammad Ali, Freddy Mercury, Garfield, Clint Eastwood, Alfred Hitchcock, Walter White und Jesse Pinkman (aus “Breaking Bad”) oder sonst eine beliebige Bekanntheit erkennbar sind.

Sein Schaffensdrang scheint unaufhaltsam, zumal er grundsätzlich nicht allzu viel Geld in seine “Leinwände” investieren muss. Die Erdnüsse werden von ihm am Anfang des Entstehungsprozesses erst einmal vorsichtig zweigeteilt, um deren Frucht zu entnehmen. Dann klebt er die beiden Teile wieder zusammen und versiegelt sie mit einer Urethan-Bindung. Danach fügt er Arme, Beine etc. an und bemalt die Erdnuss ganz nach seiner kreativen Vorstellung. Ist er mit dem Ergebnis zufrieden, wird das Kunstwerk schließlich noch mit klarem Acryllack bestrichen sowie anschließend zur Sicherheit unter einer Glaskuppel verwahrt.

Diese aufwendige Arbeit und einige der daraus entstandenen Peanut-Figuren dürfen wir in dem folgenden Video bewundern. Im YouTube-Kanal von Steve Casino gibt es noch mehr davon zu entdecken.

Wie der Künstler auf seiner Website mitteilt, bietet er seine Werke auch zum Verkauf an bzw. übernimmt er Auftragsarbeiten und erstellt etwa anhand eines Fotos eine oder mehrere Peanut-Figuren. Einen genauen Preis dafür benennt er nicht, doch er weist darauf hin, dass dies kein billiger Spaß wird.

Wer sich dafür interessiert, kann mit ihm via Email Kontakt aufnehmen. Fraglich dürfte dabei unter anderem auch sein, ob ein internationaler Versand dieser zerbrechlichen Gesellen überhaupt möglich ist.

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