Piper

Elektronikbaukasten für Minecraft-Fans

8. März 2015 • 15:11 Uhr

Teilen:
Eine Kiste, in der jede Menge Minecraft-Spaß steckt. (Foto: Piper)

„Minecraft“ verlässt mit Piper die Virtualität, um in Form eines Baukastens junge Spieler für Elektronik und Bastelei zu begeistern. Eine niedliche Idee – nicht nur für Kids, wenn ihr mich fragt.

Der Grundgedanke ist – wie so oft – ein einfacher: Indem ihr „Minecraft“ spielt, werden euch Zusammenhänge beim Umfang mit Elektronik erklärt. Dafür benötigt ihr allerdings Piper. Das ist eine kleine Holzkiste, in der sich ein 7-Zoll-Bildschirm, LEDs, Sensoren und ein Raspberry Pi 2 befinden. Zudem könnt ihr einen eigenen Controller entwerfen und „Minecraft“ auf neue Art und Weise erleben.

Interessant ist ein weiterer Ansatz: Wie der Strom durch die Leitungen fließt, wie Knöpfe aktiviert werden oder wie sich LEDs ein- und ausgeschalten, wird anhand von „Minecraft“ bzw. dazugehörigen Mods und Levels erläutert. Das Spiel gibt sogar Feedback, wenn ihr etwas an eurem Baukasten verändert oder so macht, wie es gewünscht wird. Dass ihr die Kiste selbst noch zusammenbauen müsst, bevor ihr loslegen dürft ist nur konsequent.

Der Aufbau. (Foto: Piper)
Der Aufbau. (Foto: Piper)

Mehr als ein Spiel

Piper möchte eine Mischung aus Videospiel und Kreativbaukasten darstellen, was mir persönlich ausgesprochen gut gefällt. In erster Linie werden Kids angesprochen, wie auch das zugegeben recht miese Video verdeutlicht.

Bei Kickstarter wird Piper gerade finanziert, 50.000 US-Dollar möchten die Erfinder einnehmen. Das sollte bis zum Ende der Crowdfunding-Kampagne eigentlich gut klappen. Allerdings soll ein Piper-Exemplar stolze 149 US-Dollar kosten – inklusive dem Gehäuse und der gesamten Elektronik. Ab Dezember könnte mit der Auslieferung, auch nach Deutschland, begonnen werden.

Klingt super? Dann klickt euch zu Kickstarter oder auf die offizielle Webseite.

Teilen:

3 Kommentare

  1. Also das Video ist wirklich mies. Aber das Ziel ist der Knaller, sowas würde selbst mich noch begeistern.

    Nur 149$ ist ein stolzer Preis.

    Sven? Hast du vielleicht, bisschen für mich?

    Antworten

Kommentar schreiben