Pixelbots

Zeichnen mit beweglichen Mini-Robotern!

15. April 2014 • 12:56 Uhr

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Kleine Roboter bilden diese Zeichnung (Foto: IEEE)

Als Schwarmverhalten bezeichnet man die Vorgehensweise von Tieren, die frei nach dem Motto “Gemeinsam sind wir stärker” zu einer geschlossenen, synchron agierenden Gruppe zusammenfinden. Dies kennen wir beispielsweise von Fisch- und Vogelschwärmen oder auch von Rinderherden. Dass dazu aber auch kleine Roboter fähig sind, ist nicht unbedingt völlig neu, sieht aber immer noch recht ungewöhnlich aus. Vor allem, wenn sie sich wie die Pixelbots zu mehrfarbigen Bildern zusammenfügen.

Die Pixelbots sind eine Erfindung, die sich Disney Research zusammen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich erdacht hat. Die kleinen, runden Wesen sind mit magnetischen Rädern und LEDs ausgestattet, was es ihnen ermöglicht, eine vorgegebene Position in einer aus mehreren verschiedenfarbigen Lichtpunkten bestehenden Grafik einzunehmen. Es handelt sich laut Disney Research also um ein völlig neuartiges Display. Die Steuerung der Pixelbots erfolgt dabei über ein Tablet inkl. einer Zeichen-App oder durch Gesten.

Wie wir uns die Funktionsweise genau vorzustellen haben, zeigt das folgende Story of the Universe-Video, in dem mehrere Pixelbots die Form eines Fisches, eines Dinosauriers und eines Menschen einnehmen. Als sehr erstaunlich empfand ich dabei die Anpassungsfähigkeit der Leuchtpunkte. Sogar wenn man einen wegnimmt, lassen sich die anderen nicht aus dem Konzept bringen. Doch seht selbst:

Eine sehr hübsch anzusehende Idee. Wer noch mehr sehen möchte, dem empfehlen wir zusätzliche dieses Video.

Stellt sich nur die Frage, welche Anwendungsmöglichkeiten sich für die Pixelbots finden. Wie wäre es denn mit der Tür meines Kühlschranks? Ein leuchtendes, bewegliches Warnschild, das mich auf die Gefahren nächtlicher Kalorienzufuhr hinweist, hätte durchaus seine Daseinsberechtigung…

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Über Matthias

Seit Klein-Matthias Mitte der (19)80er erstmals auf den Grünbildschirm eines Schneider Amstrad CPC 464 blickte, ist er den virtuellen Welten verfallen. Seitdem hat er haufenweise Joysticks, GamePads, Handhelds, Gitarren, Angelruten, Rasseln und sonstigen Technik-Schnickschnack in den Händen gehalten und freut sich auch heutzutage noch über jedes neue (oder auch gebrauchte) Gadget, das sich in seine Griffnähe wagt.


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Zuletzt aktualisiert: 10:20 Uhr

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