Playstation: PS5-Nutzerin verklagt Sony wegen angeblichem Hardware-Fehler

Wenn es um Prozesse und Schadenersatzansprüche gibt, dann sind die USA noch immer das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ab und zu schwappt auch einmal der eine oder andere Prozess zu uns nach Europa rüber. Für uns Gamer besonders interessant: Die aktuelle Klage einer PS5-Nutzerin gegen den Sony-Konzern.

Klage vor dem Bundesgericht in Illinois erhoben

Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, soll Christina Trejo, wohnhaft im US-Bundesstaat Illinois, am 12. Juli 2022 eine Sammelklage gegen die Sony Corporation of America eingereicht haben. Die Behauptung: Sony habe einen Defekt versteckt.

Die Konsole soll sich beim Spielen ohne Grund herunterfahren. Anscheinend wird ohne weiteres Zutun des Nutzers die Stromzufuhr abgeschaltet. In der Folge könnten Spielstände verloren gehen.

Hauptzweck einer Spielekonsole sei das Spielen

Weiterhin wird angegeben, dass die Playstation 5 für zahlreiche Unterhaltungszwecke geeignet, das Spielen von Videospielen aber eine der Hauptfunktionen sei. Durch besagten Bug könnte die wichtigste Funktion nun nicht mehr genutzt werden.

Probleme sollen Sony bekannt gewesen sein

Trejo argumentiert, dass Sony über die Probleme Bescheid wisse. Schließlich habe es bereits zahlreiche Garantiereparaturanfragen und Verbraucherbeschwerden von Kunden gegeben.

Sonys Verhalten sei eine klare Verletzung der Garantie-Bedingungen. Außerdem stelle Sonys Verhalten eine ungerechtfertigte Bereicherung dar, zumal auch zahlreiche Verbraucherschutz-Gesetze verletzt worden seien.

Forderungen von Trejo

Trejo beziehungsweise alle Mitklagenden fordern indessen Schadenersatz von Sony. Unter anderem wird auch die Erstattung aller Kosten, Gebühren und die Einsetzung eines Geschworenengerichts angestrebt.

Wie hoch der Schadenersatz ausfallen soll und wie hoch Gebühren und Kosten werden könnten, ist aktuell noch nicht bekannt.

Nicht die erste Klage gegen Sony

In jüngster Vergangenheit gab es schon mal einen Prozess gegen Sony, der von sich Reden machte. So wurde Sony wegen eines Fehlers in den mit der Playstation ausgelieferten DualSense-Controllern verklagt. Der Konzern habe die Controller trotz des Wissens um den Fehler verkauft.

Fazit

Sony hat weltweit deutlich über 19 Millionen PS5-Einheiten verkauft. Selbst wenn die Klage Erfolg haben sollte, dürfte das Urteil erstmal nur in den USA gelten. Das Beispiel könnte aber Schule machen und den Sony-Konzern mit allen seinen weltweit verteilten Tochter-Gesellschaften vor ernste finanzielle Probleme stellen.

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