Power Play

Kult-Spielemagazin kehrt dauerhaft zurück

17. April 2013 • 10:43 Uhr

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Das Cover der Power Play. (Foto: Chip)

Ein schon überraschender Trend: Ende des letzten Jahres feierte die ehemals berühmte Spielezeitschrift Power Play passend zum 25. Jubiläum ihr Comeback. Interessant war der Mix aus Nostalgie und Gegenwart, unter anderen mit Themen wie „Ultima“, „Wasteland 2“ oder einer Historie des Kultrechners Amiga 500. Mit dabei waren Artikel der Power Play-Urgesteine Anatol Locker, Michael Hengst oder Winnie Forster. Sichtlich war der Burda-Verlag, der die neue CHIP Power Play für 8,90 Euro im November 2012 in den Handel brachte, mit den Verkaufszahlen zufrieden. Denn das Magazin geht jetzt wieder in Serie.

Ähnlich wie die deutsche Retro Gamer vom Heise-Verlag, wird die CHIP Power Play vierteljährlich angeboten, ab dem 22. Mai 2013 geht’s sozusagen offiziell los. Der Preis von 8,90 Euro bleibt, ein Jahresabo wird bei 35,60 Euro liegen. Hat euch die erste Ausgabe gefallen, dann könnt ihr das Blatt auf der Abo-Seite vorbestellen. Dann gibt’s als Geschenk noch eine Tasse oder ein T-Shirt. Als Bonus lockt CHIP mit einer signierten Ausgabe von Heinrich Lenhardt – solange der Vorrat reicht. Der Gründer der ursprünglichen Power Play, der unter anderem auch für Gamersglobal.de schreibt und für das Heft als Editor at Large tätig ist, dürfte damit eine Menge zu tun bekommen – egal ob 100 oder 1000 Leute ein Abo abschließen.

Inhaltlich wird sich CHIP Power Play mit den letzten 30 Jahren Spielekultur auseinandersetzen – von Interviews und einem Retro-Teil bis hin zu Tests zu aktuellen Spielen.

Persönlich erstaunt mich die Entscheidung von CHIP schon: Computec und IDG ärgern sich über sinkende Auflagenzahlen ihrer eigenen Spielemagazine, aber Platz für doch recht spezielle Magazine wie die Power Play scheint es noch zu geben. Vielleicht, weil sie ein älteres Publikum ansprechen? In jedem Fall bin ich gespannt, wie sich die CHIP Power Play entwickelt. Die erste Ausgabe vom letzten Jahr gefiel mir persönlich zwar gut, inhaltlich sprach mich aber die letzte Retro Gamer – trotz Übersetzungsfehler aus dem Englischen – etwas mehr an. Klar, Geschmacksache!

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 10:43 Uhr

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