Prodigy

Computerspiel trifft auf taktisches Tabletop-Brettspiel

4. April 2014 • 9:20 Uhr

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Das Tablet als Spielbrett? Echte Figuren, die in ein Spiel übertragen werden können? Gibt’s längst! Neu ist dagegen die Idee vom Hanakai Studio. Das hat mit seinem Rollenspiel „Prodigy“ weit mehr als ein taktisches Game für den PC erschaffen. Denn hier kommen echte Figuren und ein separates Spielbrett zum Einsatz, das via USB an den Rechner angeschlossen wird.

Die Grundidee geht durchaus Richtung „Skylanders“ oder „Disney Infnity“, denn auch hier stellt ihr kleine Krieger mit NFC-Chip (Near Field Communication) auf eine spezielle und mit dem Computer verbundene Oberfläche. Das eigentliche Spiel erkennt, welche Einheit ihr auf das Spielbrett gestellt hat und reagiert entsprechend darauf. Der Unterschied ist sicherlich, dass das auf der Unreal Engine 4 basierende Rollenspiel durchaus erwachsene Spieler und Tabletop-Freunde ansprechen möchte. Neben einer Einzelspieler-Kampagne mit Story ist auch ein rundenbasierter PvP-Kampf für mehrere Teilnehmer vorgesehen. Genauso sind reale Spielkarten und andere Elemente von größter Bedeutung.

Spannend: Maus, Tastatur oder Gamepad sollt ihr für das Spielerlebnis nicht benötigen. Wie ihr euch das vorstellen könnt, verrät ein aufschlussreiches Video:

Klingt gut? Dann die schlechte Nachricht: Die Macher benötigen noch 100.000 US-Dollar, um ihre Mischung aus Brett- und Computerspiel in die Realität zu bringen. Bei Kickstarter sammeln die Entwickler Geld ein, günstig ist der Spaß aber nicht. Für 400 US-Dollar erhalten die Alpha Founders einen Prototypen des Spielbretts und einige nötige Figuren sowie die Chance, sich an der Entwicklung zu beteiligen. Man darf sogar schon dieses Jahr loslegen. Wem das zu teuer ist, der schießt 80 US-Dollar vor und sichert sich ein fertiges Spielepaket, das jedoch erst im Oktober 2015 ausgeliefert werden soll, wenn alles klappt. Dieses Kickstarter Pack bietet zusätzlich noch Spielkarten, einen magischen Ring und weitere Boni. Hier möchte man also viel fürs Geld bieten.

Bei Kickstarter erhaltet ihr weitere Details zum Konzept von „Prodigy“ und natürlich die Option, selbst Geld vorzuschießen. Zahlreiche Pakete mit mehr oder weniger Figuren und anderen Geschenken machen es der Entscheidungsfindung nicht gerade leicht. Eine offizielle Webseite wurde übrigens auch schon eröffnet.

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