Project Morpheus

Sonys VR-Headset für die PlayStation 4

19. März 2014 • 9:21 Uhr

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Project Morpheus - VR-Headset für die PS4 (Foto: playstation.com)

Bereits im Vorfeld der derzeit laufenden Game Developers Conference (GDC) in San Francisco gab es Gerüchte, dass Sony dort ein Virtual Reality-Headset für die PlayStation 4 vorstellen wird. Diese haben sich in der vergangenen Nacht bewahrheitet: Shuhei Yoshida, Sonys President of Worldwide Studios, präsentierte während einer Keynote das Project Morpheus!

Ob man sich bei diesem Namen auf den griechischen Gott des Schlafes bzw. der Träume oder evtl. auch auf die Rolle von Laurence Fishburne in der Matrix-Trilogie bezieht, wurde nicht näher erläutert. Dafür aber, dass es sich bei dem auf der GDC gezeigten Modell um einen Prototyp handelt,  der noch nicht zwingend das finale Design repräsentiert.

Dieser bietet aber bereits eine Full HD-Auflösung von 1080p sowie einen Betrachtungswinkel von 90 Grad. In dem Headset sind zudem Gyroskopsensoren und Beschleunigungsmesser verbaut, die die Bewegungen des Nutzers ohne spürbare Verzögerungen an die PlayStation 4 weitergeben. Das Tracking erfolgt über die PlayStation-Kamera, sowie über PlayStation Move  und den Sensoren des Dualshock 4 Wireless Controller. Und damit es auch ordentlich was auf die Ohren gibt, steckt in dem VR-Headset Sonys neueste 3D-Audiotechnologie, die uns stereoskopische Töne aus allen Richtungen vorgaukelt.

Noch während der GDC wird Sony bereits spielbare Demos zeigen, die das Project Morpheus unterstützen. Dazu gehören ein mittelatlerliches Kampfspiel mit den Namen “The Castle”, eine Unterwasser-Abenteuer names “The Deep” sowie speziell angepasst Versionen von “Thief” (Square Enix) und “EVE Valkyrie” (CCP Games). Laut Sony wird zudem bei Crytek und Epic Games bereits an den ersten Games für das VR-Headset gearbeitet.

Leider gibt es bisher noch keine Aussage von Sony, wann Project Morpheus erscheinen soll. Und ebensowenig ist bisher bekannt, zu welchem Preis das VR-Headset für die PlayStation 4 auf den Markt kommen wird. Eigenen Aussagen zufolge arbeitete man drei Jahre an dieser Idee, die sicherlich durchaus auf den 3D-Kopfkinos der Vergangenheit aufbauen, also das HMZ-T3 und das HMZ-T2.

Update: Mit einem Release ist wohl erst 2015 zu rechnen. Die ersten Tester auf der GDC 2014 scheinen von der Qualität angetan zu sein, andererseits wirkt das Konzept noch etwas unkomfortabel: Die Peripherie ist groß und wuchtig, die Steuerung mit zwei Move-Controllern anstrengend. Mehr gibt’s unter anderem bei Engadget und TheVerge. Und ein Video? Das gibt’s auch…


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