Rage Quit: Das sind die 10 schwersten Videospiele aller Zeiten

Da draußen gibt es die verschiedensten Arten von Gamern, unter anderem hätten wir da die Casual-Gamer und die Gamer, die eine Herausforderung suchen, um nur zwei von vielen zu nennen. Doch dann gibt es da noch die, die masochistisch veranlagt zu sein scheinen und immer die härtesten Herausforderungen meistern wollen. 

Passend zu diesem Thema präsentieren wir euch heute die 10 schwierigsten Games aller Zeiten, wobei die Spiele in keiner besonderen Reihenfolge angeordnet sind.

1. Getting Over It with Bennett Foddy

Beginnen wir unsere schmerzhafte Liste mit einem Spiel, das die Gamerschaft 2017 so aufgeregt hat wie kein anderes. So simpel es auch aussehen mag, hat es das eigentlich kurze Spiel wirklich faustdick hinter den Ohren.

Denn für das Spiel, welches der Speedrun-Weltrekordhalter in nur 45 Sekunden glitchless beenden konnte, brauchen normale Menschen etliche Stunden oder geben früher oder später auf und beenden es niemals.

Getting Over It with Bennett Foddy
So unscheinbar es auch aussieht, Getting Over It hat einen riesigen Frustfaktor, dem man erst einmal gewachsen sein muss.

Doch was macht dieses Spiel so schwer? In Getting Over It spielt man einen namenlosen Mann, nur mit langem Hammer bewaffnet, der in einer Art Kessel sitzt. Unser Ziel: bis ganz nach oben kommen.

Es wird geklettert, gesprungen und geflogen, ganz ohne Beine, denn für all die Fortbewegungsarten können wir lediglich den Hammer verwenden, der durch Bewegen der Maus in Schwung gebracht wird.

Spielt man das Spiel zum ersten Mal, fühlt sich das genauso unmöglich an, wie es das wäre, wenn man wirklich ohne Beine und nur mit Hammer klettern möchte.

Das Spiel tut zwischendrin tatsächlich körperlich weh. Hat man sich durchgebissen und endlich einen Fortschritt erzielt, so kann man diesen in Sekundenschnelle auch wieder verlieren, indem man wieder ganz nach unten an den Anfang fällt. Erreicht man allerdings dann doch mal das Ende, ist es ein wirklich unbeschreiblich gutes Gefühl.

Das in ganz viel Frust auch ganz viel Spaß stecken kann, zumindest, wenn man nur zugucken muss, beweist diese schöne Rage-Compilation:

2. Super Meat Boy

Dürfen wir vorstellen? Ein Platformer aus der Hölle! Als kleiner Fleischklumpen mit dem Namen „Meat Boy“ müssen wir uns bis zum Ende zahlreicher bockschwerer Level kämpfen, um am Ende unsere große Liebe „Bandage Girl“ zu retten.

Das gestaltet sich allerdings ganz schön schwierig, denn werden wir auch nur einmal in irgendeiner Form verletzt, dürfen wir ein Level wieder von vorne beginnen und das ist bei den vielen tödlichen Fallen natürlich immer wieder Programm. 

Super Meat Boy
Hut ab, an alle, die das Spiel jemals durchgespielt haben.

Wem die „normalen“ Level und die fiesen Bosskämpfe an Herausforderung noch nicht reichen, bekommt obendrauf dann noch die „dunkle Welt“ spendiert, welche alle Level des Spiels in noch einmal deutlich härterer Ausführung präsentiert. 

3. Dark Souls

Hachja, Dark Souls… es ist wahrscheinlich DAS Spiel, welches die 80er und 90er Kinder wieder daran erinnert hat, wie schwer die Spiele früher mal waren und das wir die Herausforderung irgendwie vermisst haben und den meisten „Millennials“ wurde wahrscheinlich zum ersten Mal beigebracht, wie schwer ein Spiel tatsächlich sein kann. 

dark souls
An Ornstein und Smough haben wir uns damals stundenlang die Zähne ausgebissen.

Umso erstaunlicher ist es, dass es da draußen tatsächlich Leute gibt, die das Spiel speedrunnen können und das ohne auch nur einmal einen Hit zu kassieren.

Da wir nicht wollten, dass unsere Top-Liste zu FromSoftware-lastig wird, haben wir uns nur für einen Titel entschieden. Demon’s Souls, Bloodborne und Sekiro stehen in Gedanken aber ebenfalls auf der Liste und sollten von Fans schwieriger Spiele unbedingt mal gezockt werden.

4. Battletoads (1991)

Hat man alle Leben verloren, fängt man wieder komplett von vorne an. Ein Prinzip, das man von vielen Spielen aus der Zeit kennt, doch irgendwie war es bei Battletoads besonders frustrierend.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass es einige Level gibt, die einfach schier unmenschlich waren und unmöglich erschienen und mindestens einiges an Übung erfordern würden, die man aber nie bekam, da man die Levels, an denen man später hängen blieb, nur noch alle paar Stunden mal zu Gesicht bekam.

battletoads
Auch der Koop-Modus machte Battletoads nicht viel einfacher.

5. Ghosts ’n Goblins

Das 1985 erschienene Ghosts ’n Goblins war das Erste von mittlerweile acht qualvoll schweren Jump’n’Run-Spielen, die alle einen Platz in dieser Liste verdient hätten. In Ghosts ’n Goblins müsst ihr als Arthur unzählige Dämonen bekämpfen, um am Ende die Prinzessin zu retten.

ghosts n goblins
Bei diesem Spiel kommt man niemals zur Ruhe und muss stets konzentriert bleiben.

Wer Lust hat, sich den frustrierenden Retro-Klassiker mal anzutun, bekommt das Original auf Steam für gerade einmal 99 Cent, besonders interessant ist auch das 2021 erschienene Ghosts ’n Goblins Resurrection, in dem ihr Arthur mit schönerer Grafik durch die Dämonenhorden steuert. Um ein direktes Remake zum Original handelt es sich allerdings nicht.

ghosts n goblins resurrection
Ghosts ’n Goblins Resurrection macht alles genauso richtig und ist genauso schwer wie seine Vorgänger, ist dabei aber hübscher anzusehen.

6. Ninja Gaiden

An diesem Action-Titel, von dem es heute beachtliche 19 Teile gibt, haben sich zahlreiche Spieler damals die Zähne ausgebissen. Vor allem die Version Ninja Gaiden Black war sozusagen das Dark Souls von damals und wurde mehrfach zum schwersten fortschrittlichen Spiel gekürt.

ninja gaiden
Die Ninja Gaiden-Reihe ist bis heute immer noch eine der härtesten Herausforderungen in der Videospiel-Geschichte.

Die Entwickler trauten es den Spielern übrigens nie zu, dass sie jemals den Master Ninja Modus, den schwersten Schwierigkeitsgrad, schaffen würden. Doch sage niemals nie!

Genauso wie manche Menschen mit einer Tanzmatte Dark Souls spielen können, so wurde auch der Master Ninja Modus bei Ninja Gaiden Black geschafft, die ganz Verrückten schafften es sogar nicht einmal von Gegnern getroffen zu werden.

7. F-Zero GX

F-Zero GX ist wahrscheinlich das schwerste Rennspiel aller Zeiten. Bei dem futuristischen aussehenden Rennspiel aus dem Jahr 2003 war es besonders wichtig, sich die Strecken genauestens einzuprägen. Ohne Orientierung und krasse Reflexe hatte man bei diesem Frustmacher einfach keine Chance.

f-zero gx
Durch F-Zero GX ist schon der ein oder andere Geduldsfaden gerissen.

8. Cuphead

Geht man nach der liebevollen und fantasiereichen Gestaltung des Spiels , würde man niemals so ein knackiges Game dahinter vermuten. In Cuphead steuert ihr den gleichnamigen Hauptcharakter durch knallharte Bosskämpfe und knifflige Run’n’Gun Passagen.

Im Koop-Modus kann es sich dadurch etwas leichter machen, dass man sich gegenseitig wiederbeleben kann, doch auch dann erwartet einen immer noch eine äußerst schwierige Zeit.

cuphead
Die Entwickler wollten nicht nur den alten Look wiedererwecken, sondern auch den Schwierigkeitsgrad älterer Spiele.

Der Schwierigkeitsgrad sollte allerdings niemanden gänzlich abschrecken, da sich das Erlebnis in jedem Fall trotzdem lohnt, immerhin wurde vom Team alles komplett authentisch mit der Hand gezeichnet.

9. Hotline Miami

Auch Hotline Miami kann den Frustfaktor rasend schnell nach oben treiben. Als namenloser Protagonist bekommt ihr eines Tages eine Nachricht, die dafür sorgt, dass ihr das gesamte Spiel über jede Menge Gangster umlegen müsst. Das Schwierige dabei? Die Gegner sind euch immer zahlenmäßig überlegen und kassiert ihr auch nur einen einzigen Treffer, führt das direkt zum Tod.

hotline miami
Für dieses Spiel braucht man wirklich Nerven aus Stahl.

Es ist auf jeden Fall zu empfehlen, den Shoot-‚em-up Hit aus dem Jahr 2012 immer nur in Maßen zu „genießen“, sonst droht die Gefahr durchzudrehen.

10. Contra

Zu guter Letzt haben wir noch einen richtig alten Frust-Klassiker für euch ausgegraben. Contra gibt es bereits seit 1987, wo es als Arcade-Spiel startete und kann stolz von sich behaupten, dass es mittlerweile zehn Teile gibt, wobei der letzte Teil 2013 das Licht der Welt erblickt hat. 

contra

Arcade-Spiele haben schon immer einen hohen Schwierigkeitsgrad, damit immer wieder Geld bezahlt werden muss, um weiterspielen zu können, aber Contra hatte den Vogel damals in Sachen Schwierigkeitsgrad wirklich abgeschossen.

So konnte man am Arcade-Automaten wenigstens nach Bezahlung weitermachen, doch an heimischen PC’s und Konsolen hatte man nicht mehr als drei Leben, um das komplette Spiel zu beenden.

Einzig und allein der Koop-Modus brachte damals einen Hoffnungsschimmer, somit hatte man immerhin drei Leben mehr zur Verfügung. Wir fragen uns, ob es jemals zwei Spieler gemeinsam bis zu den Credits geschafft haben?

Haben wir noch etwas in dieser Liste vergessen? Schreibt uns gerne einen Kommentar dazu.

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