Retrogames: Warum Pixelart wieder so beliebt ist

Der Trend zum Alten scheint ungebrochen. Kleidungsstücke, die über Jahrzehnte als altmodisch und wenig schick galten, werden wieder hervorgekramt. Ebenso sieht es mit Schmuck, Oldtimern, Geschirr oder Möbelstücken aus. Ein wahrer Trend für das Antike und Altmodische scheint ausgebrochen zu sein und viele stellen sich die Frage, was die Erklärung dafür sein könnten.

Wie weit die Vintage-Bestrebungen reichen, das zeigt in Reinform die hochmoderne Plattform Fiverr. Hier kann sich jeder, egal, ob privater oder gewerblicher Nutzer, ein eigenes Design erstellen lassen. Viele glauben immer noch, dass gutes Design ausschließlich eine Frage des guten Geschmacks ist. Doch damit hat man weit gefehlt, denn Design ist tatsächlich etwas, das man lernen kann.

Stellt man erst einmal fest, dass man mit seinem Latein, was das Design anbelangt, am Ende ist, so sollte man nicht verzagen und sich an das Personal wagen, das viel Erfahrung auf diesem Bereich mitbringt. Fiverr ist genau die richtige Plattform dafür, schließlich tummeln sich dort Designer aus aller Herren Länder, die vollkommen neue und spannende Ansätze in ihre Arbeit integrieren.

Und genau diese braucht es auch, wenn man ein Retrodesign, das derzeit beliebter denn je ist, verfolgen möchte. Einfach eine alte Schriftart und weniger gebräuchliche Farben auszuwählen, so geht es leider nicht. Wer sich nach der passenden Inspiration umsehen möchte, der wirft einen Blick auf Retrospiele, die derzeit einen noch nie dagewesenen Boom erleben. Doch weshalb ist das so?

Retro – ein Weg zurück zu alten Zeiten

Wirft man einen Blick auf die neusten Spiele und die angesagte Software, so begreift man, dass sich die Technikwelt in einem noch nie dagewesen Wettkampf befindet. Viele Nutzer gehen diesen Weg gerne mit, kaufen sich die neusten Konsolen und warten gespannt auf die neusten Spiele. Allerdings bemerken viele Nutzer gleichermaßen, dass das Neue, das scheinbare Bessere, nicht immer die gewünschte Lösung ist. Manchmal braucht es etwas Vertrautes, etwas Limitiertes und Vertrautes, um sich in einer manchmal viel zu schnellen und bereits jetzt stark technisierten Welt wieder zurechtfinden zu können. Die Antwort darauf gibt das Retrodesign, das am besten in Vintage-Spielen zum Ausdruck kommt.

Einen besonders weiten Schritt zurück bedeutet dabei die sogenannte Pixel-Art. Diese Kunstform, die in vielen alten Computer- und Konsolenspielen perfektioniert wurde, entstammt den antiken Zeiten des Internets und der Digitalisierung. Der Traum einer hohen Auflösung war noch weit entfernt und wollte man als Nutzer in die Rolle eines handelnden Charakters schlüpfen, so musste man sich mit wenigen Pixeln und einer erstaunlichen Menge an Fantasie zurechtfinden.

Genau das ist es aber, wonach sich neuerdings Spieler wieder sehnen. Spiele werden immer komplexer und besser aufgelöster, sodass sich der Spieler vor allem in den Open-World-Spielen schnell verliert. Doch gerade das ist nicht immer das, wonach sich der durchschnittliche Spieler sehnt. Man will selbst Teil der Kreativität sein und sehnt sich deshalb zurück zu Zeiten, in denen Spieleentwickler aufgrund großer technischer Beschränkungen erstaunliche Hürden zu überwinden hatten. Der ein der andere will natürlich auch einfach wissen, wie es sich nach vielen Jahren anfühlt, wenn man wieder in sein Lieblingsspiel eintauchen darf.

Mit dem Wissen um die psychologische Wirkung der Retrowelle lässt sich diese mitunter praktisch nutzen, um seinem Unternehmen oder seinen eigenen Bestrebungen als Selbstständiger ein neues Gesicht zu verpassen.

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