RetroStone

Tragbarer Backstein für Retrospiele

2. März 2018 • 12:15 Uhr

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Klobig und groß. (Foto: 8BCraft)

Sieht aus, als hätte jemand Elektronik in einen Stein gemeißelt. Doch der RetroStone ist eine voll funktionstüchtige, leistungsstarke Handheld-Konsole.

Und wieder eine Retrogaming-Konsole für unterwegs? Ja, RetroStone verfolgt keinen völlig neuen Ansatz, aber stammt von den Machern des erfolgreichen RaspiBoy, der bei Kickstarter über 120.000 Euro einsammelte. Beim Nachfolger handelt es sich ebenfalls um eine Handheld-Maschine zum Zocken zahlloser Spieleklassiker.

Praktisch: HDMI-Anschluss. (Foto: 8BCraft)
Praktisch: HDMI-Anschluss. (Foto: 8BCraft)

Das steckt im RetroStone

Was ist am RetroStone nun besonders? Gegenüber ähnlich gearteten Handhelds kommt diesmal kein Raspberry Pi zum Einsatz, sondern eine Platine mit einem Allwinder H3-Quadcore-Prozessor. Dem stehen 1GB DDR-RAM und mindestens 8GB Flash-Speicher zur Verfügung. Vier USB-Ports, HDMI-Ausgang, Speicherkartenslot und sogar ein Ethernet-Anschluss sind mit von der Partie.

Gute Sache: Dank der USB-Ports sind Multiplayer-Games mit zusätzlichen USB-Controllern kein Problem. (Foto: 8BCraft)
Gute Sache: Dank der USB-Ports sind Multiplayer-Games mit zusätzlichen USB-Controllern kein Problem. (Foto: 8BCraft)

Doch allein schon die Anschlussvielfalt sorgt dafür, dass der RetroStone ein ziemlich klobiges Gehäuse erhielt. Im Gegenzug gibt’s einen 3,5 Zoll großen Bildschirm, vier Buttons auf der Vorderseite und sogar vier weitere Knöpfe auf der Rückseite des Geräts. Ein Steuerkreuz fehlt nicht.

Emuliert alte Konsolen

Aufgrund der speziellen Platine des RetroStone mit besagtem H3-Chip wird auch andere Software verwendet. Die RetroStone PI-Anwendung basiert auf Retropie und verspricht das einfache Verwenden allerlei Emulatoren (Gameboy, GBA, SNES, MegaDrive, Mame etc.). Ebenso können Linux (ARMbian) und Android gestartet werden, um den RetroStone zum Beispiel als mobilen Mini-Rechner oder als Mediaplayer zu gebrauchen – auch ganz praktisch.

Am meisten übrrascht mich, dass der RetroStone eigentlich keine sensationell frischen Ideen besitzt, aber bei Kickstarter bestens ankommt. Weit über 50.000 Euro wurden schon eingenommen. Ab Juni 2018 beginnt die Auslieferung, wenn alles klappt. Via Crowdfunding sichert ihr euch ein Exemplar für aktuell 129 Euro. Der Vorteil übrigens: Ihr erhaltet eine sofort einsatzbereite Konsole, die nicht erst zusammengesetzt werden muss. So wird es jedenfalls versprochen.

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RetroStone: Tragbarer Backstein für Retrospiele
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RetroStone: Tragbarer Backstein für Retrospiele
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Sieht aus, als hätte jemand Elektronik in einen Stein gemeißelt. Doch der RetroStone ist eine voll funktionstüchtige, leistungsstarke Handheld-Konsole.
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 12:10 Uhr

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