SNES Raytracing

Für Raytracing braucht ihr eine Xbox Series X, eine PS5 oder eine sauteure Grafikkarte? Ach, was! Es genügt offensichtlich auch eine alte SNES-Konsole!

Zugegeben: Bei einer Auflösung von maximal 200 x 160 Pixeln sieht Raytracing auf einem Super Nintendo nicht ganz so imposant aus wie auf einem Highend-Rechner in 4K-Auflösung. Aber: Die Tüftelei des Entwicklers Ben Carter ist zweifelsohne beeindruckend, denn er beweist: Auch auf der über 30 Jahre alten Konsole sind solch visuellen Effekte möglich – mit einem kleinen Trick.

SNES Raytracing? Wie geht das?

Schon damals verwendete Nintendo mit dem Super-FX-Chip die Möglichkeit, die Leistung des SNES zu verbessern. Hierfür wurde ein eigener Prozessor in ein Cartridge untergebracht, zum Beispiel bei „Star Fox“. Ähnliches machte Ben Carter: Er integrierte seinen sogenannten SuperRT-Chip, der eigenständige Berechnungen für Raytracing-Effekte durchführt – und das, ohne die Hardware der Konsole zu modifizieren.

Bei Raytracing auf dem SNES erhaltet ihr zum Beispiel attraktive Spiegelungen in typischer SNES-Optik – was durchaus schick aussieht. Die Software entwarf Ben selbst, ein kommerzielles SNES-Spiel mit Raytracing wird aber wohl nie erscheinen. Dabei könnte ich mir gut vorstellen, dass Fans dafür zahlen würden…

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SNES Raytracing: Bessere Grafiken für 16bit-Spielkonsole
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SNES Raytracing: Bessere Grafiken für 16bit-Spielkonsole
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Für Raytracing braucht ihr eine Xbox Series X, eine PS5 oder eine sauteure Grafikkarte? Ach, was! Es genügt offensichtlich auch eine alte SNES-Konsole!
Sven Wernicke
GamingGadgets.de
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