Sony SmartEyeglass

Klobige AR-Brille für den Alltag

19. Februar 2015 • 16:38 Uhr

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Hübsch? Häßlich? Geschmackssache! (Foto: Sony)

Neben Google gibt es etliche andere Hersteller, die an einer sogenannten Daten- bzw. AR-Brille arbeiten. Auch der japanische Konzern Sony gehört dazu, der in dieser Woche den Vorverkauf der Developer Edition seiner SmartEyeglass startete.

Optisch präsentiert sich die SmartEyeglass Developer Edition SED-E1 schon einmal völlig anders als Google Glass. Das Bild wird bei dem Sony-Produkt nicht über ein Prisma am Rand des Sichtfeldes angezeigt, sondern direkt in den Gläsern, die zudem von einem fast schon kloppig wirkenden Brillengestell umrahmt werden. Das Gewicht der Brille beträgt 77 Gramm. Das Display bietet eine Auflösung von 419 x 138 Pixel sowie ein monochromies Bild, bei dem die Inhalte in grün-schwarzer Schrift dargestellt werden.

In der Brille sind mehrere Sensoren, ein Gyroskop sowie eine Kamera mit 3,0 Megapixeln verbaut. Via Bluetooth (NFC) und WLAN kann sie mit diversen Android-Geräten (ab Version 4.4) verbunden werden.  Die Lautstärke der im­ple­men­tie­ren Boxen sowie die Auswahl diverser Funktion erfolgt über eine 45 Gramm schwere Kontrolleinheit, die über ein Kabel fest mit der Brille verbunden ist und zudem den Akku und ein Mikrofon beinhaltet. Dieser soll im Normalbetrieb Saft für 150 Minuten bieten. Kommt allerdings die Kamera dauerhaft zum Einsatz, ist bereits nach 80 Minuten sämtliche Energie verbraucht.

Die SmartEyeglass kann ab sofort bei Sony vorbestellt werden. Der Preis liegt bei 800 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) und die Auslieferung soll in Deutschland ab dem 10. März beginnen. Zum Launch sollen bereits mehrere Apps in Googles Play Store zur Verfügung stehen. Da es sich dabei aber um eine Developer Edition handelt, ist nicht garantiert, dass jeder Interessent ein Exemplar erhält.

Ihr wollt euch und eure Umwelt künftig mit dieser Brille beglücken? Alle weiteren Details rund um Sonys SmartEyeglass sowie die PreOrder-Möglichkeit findet ihr unter diesem Link.

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