Steam erhöht die Preise teils drastisch?

Oha, da hat man aber zugeschlagen. Wie jetzt bekannt wurde, hat Steam jüngst ordentlich an der Preisschraube gedreht. Laut dem Twitter-User Legon waren Preissteigerungen von bis zu 4.300 Prozent drin! Das ist schon eine Hausnummer … Warum ist das so?

Währungswechsel lässt Preise steigen

Wer bereits jetzt Schnappatmung bekommen hat, der kann sich vorerst wieder beruhigen. Die Preiserhöhungen wurden nicht in Deutschland vollzogen, sondern insbesondere in Argentinien und der Türkei. Warum das Ganze? Nun, die Preise wurden hier auf US-Dollar umgestellt, da die einheimischen Währungen anscheinend ziemlich instabil sind.

Die Inflation in beiden Ländern ist extrem hoch, sodass man hier wohl die Reißleine gezogen hat. Konvertiert wurden aber nicht nur die Preise der Spiele, sondern auch das Guthaben auf den Benutzerkonten, oder laufende Abonnements.

Viele User sind sauer, weil die Preise für die Bewohner der jeweiligen Länder wohl kaum noch erschwinglich sein dürften. Die ersten User haben bereits nachgerechnet: Einige Spiele dürften so viel kosten, wie ein durchschnittliches Monatseinkommen in dem jeweiligen Land.

Argentinien und die Türkei waren nicht die ersten Länder

In den letzten Wochen wurden bereits mehr als 25 Ländern umgestellt. Vornehmlich handelte es sich dabei um Länder aus dem Mittleren Osten, Afrika oder auch Südamerika. Die schwachen Währungen dürften dabei aber nicht die einzige Motivation gewesen sein.

Sicherlich werden auch jene Käufer, die vornehmlich über VPN auf Steam shoppen, dazu beigetragen haben. Immer mehr Nutzer haben nämlich erkannt, dass, wenn sie mit einem VPN beispielsweise aus der Türkei auf Steam shoppen, sie deutlich weniger bezahlen müssen. Das hat nun ein Ende.

Derartige Preiserhöhungen sind in Deutschland übrigens nicht zu erwarten. Dafür ist die Währung schlicht zu stabil. Jedoch könnte es passieren, dass Steam mal wieder durch die Reihe die Preise um 10 Prozent erhöht. Dies wurde auch in der Vergangenheit immer mal wieder durchgeführt.

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