Steam In-Home Streaming

Auch wenn ich nach wie vor unschlüssig bin, ob die Steam Machines nicht doch nur überteuerte, überflüssige PCs mit Linux-Betriebssystem sind, so muss man Valve in jedem Fall eines lassen: Das Entwicklerstudio hat viele gute Ideen, die die eigene Client-Software Steam fortlaufend verbessern. Neu im Programm: In-Home Streaming. Was steckt dahinter?

Die Funktionsweise von In-Home Streaming. (Foto: Valve)
Die Funktionsweise von In-Home Streaming. (Foto: Valve)

In-Home Streaming könnt ihr in der aktuellen Beta-Version der Steam-Software theoretisch selbst schon ausprobieren. Mit dieser ist es möglich, auf zwei verschiedenen Rechnern im heimischen Netzwerk gleichzeitig auf einen identischen Account zuzugreifen bzw. sich einzuloggen. Spannend wird es, wenn ihr ein Spiel auf dem flotteren Rechner startet und dieses über WIFI zum Beispiel zum lahmeren Laptop streamt.

Der Dienst ist kostenlos und soll später bei den Steam Machines von größerer Relevanz sein. Aber auch so klappt es mit regulärer Technik, einem ausreichend flotten WLAN-Netzwerk und halbwegs aktueller Hardware. Leider aber befindet sich In-Home Streaming noch in einer geschlossenen Testphase, für die ihr eine Einladung benötigt. Bald aber dürfte der Service offiziell an den Start gehen. Hoffentlich!

Weitere Details erhaltet ihr auf der extra eingerichteten Webseite. Ich bin schon sehr gespannt, das selbst mal ausprobieren zu können. Denn in der Theorie bräuchte ich nur meinen aktuellen Spielerechner und einen älteren PC bzw. ein Netbook, das ich an den HDTV anschließe, um aktuelle Windows-Spiele auf dem großen Fernseher erleben zu dürfen. Und das ganz ohne zusätzliche Hardware, Sender, Empfänger etc.? Nur wie sieht es mit der Latenz aus? In jedem Fall steckt hier eine Menge Potential….

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