Strategiespiel Millennia ganze 60 Runden kostenlos testen

Über Millenia aus dem Hause Paradox Interactive hatten wir schon einmal kurz berichtet. Mittlerweile gibt es weitere Details zum neuen 4X-Strategiespiel und gleichzeitigen Civilization-Konkurrenten. Sehr schön: Wer will, der kann sogar für 60 Runden eine kostenlose Demo spielen. Eine coole Sache!

Wie Civilization, aber nicht ganz so komplex

Am ehesten lassen sich Millenia und Civilization miteinander vergleichen, immerhin bieten beide Spiele ein identisches Grundgerüst, wobei Civilization zusätzlich einer der Vorreiter überhaupt war. So führt ihr in Millenia wie auch in Civilization einen Stamm von der einfachen Erfindung des Rades bis hin in die Zeit der Raumschiffe. Insgesamt sollen 10.000 Jahre abgedeckt sein, wobei 10 Zeitalter entdeckt werden können.

Je mehr ihr erforscht, umso mehr Einheiten und Gebäude werden freigeschaltet. Diese bringen dann entsprechende Boni und ihr habt wieder einen Vorteil gegenüber anderen Nationen. Ihr fangt mit einer einfachen „Hauptstadt“ an, müsst dann aber immer mehr Technologien entwickeln. In der Folge nimmt alles seinen Lauf. Eben ein schönes 4X-Strategiespiel ohne Fantasy-Komponenten! Zufällige Ereignisse und Geschehnisse sollen den Wiederspielwert erhöhen, wobei ihr natürlich unterschiedliche Zivilisationen ausprobieren könnt.

Ansicht der Ländereien
Bild: Paradox Interactive

Wirtschaft, Nahrung, der Abbau von Ressourcen und die Herstellung von Gütern sein ebenfalls bei beiden Titeln recht ähnlich vertreten. Und wo liegen jetzt die Unterschiede?

Millennia ist nicht ganz so komplex wie Civilization

Der grobe Unterschied liegt darin, dass bei Millenia das komplexe, teils sehr mühselige Mikromanagement entfällt. Bei Civilization musstet ihr euch für die Optimierung regelmäßig durch alle Städte klicken und genau schauen, was hier und dort benötigt wird oder wo man noch mehr Ressourcen erwirtschaften kann. Dies gibt es bei Millenia nur in eurer Hauptstadt. Alle anderen Städte eurer Ländereien werden quasi automatisch verwaltet und zahlen der Hauptstadt lediglich Tribute.

Bei den Kämpfen lässt lassen sich die beiden Spiele recht gut vergleichen. Ihr zieht eure Einheiten wie gewohnt auf die Feinde oder die feindliche Stadt. Dann gibt es eine kleine Animation und schwupps ist der Kampf vorbei. Wird eine Stadt erobert, stehen euch zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder ihr macht die Stadt zu einer weiteren Vasallen-Stadt, oder die Bewohner werden eurer Hauptstadt einverleibt.

Stadt aus der Entfernung
Bild: Paradox Interactive

Ebenfalls ein großer Unterschied sind die bereits erwähnten Zeitalter. Hier werdet ihr auch Zeitalter wie jenes des „Blutes“, des „Königs“ oder der „Pest“ finden. Diese Zeitalter stellen sich immer dann ein, wenn bestimmte Ereignisse oder Aktionen stattfinden oder stattgefunden haben. Interessant: Je nachdem, wie ihr regiert, kommen und gehen die Zeitalter. Zugleich werden die Zeitalter nachhaltig Einfluss auf euer Volk haben. Insofern müsst ihr die nächsten Schritte in jedem Zeitalter weise überdenken.

Interessant sind ferner die Sofort-Boni, die ihr im Laufe der Zeit in bestimmten Kategorien (unter anderem Diplomatie) sammeln könnt. Ist die Zeit gekommen, könnt ihr sie einlösen und euch einen weiteren Vorteil verschaffen.

Millenia hat Potenzial

Falls ihr mal etwas erfrischend Neues in Sachen 4X-Strategiespiel haben wollt, dann solltet ihr Millenia unbedingt ausprobieren. In 60 Runden könnt ihr schon einiges testen und euch einen Eindruck verschaffen. Wann das Spiel erscheint, hat Paradox übrigens noch nicht bekannt gegeben. Auch über den Preis schweigt man sich bisher noch aus.

Die Demo herunterladen könnt ihr wie so oft auf Steam. Noch bis zum 12. Februar 2024 könnt ihr auf der Steam-Seite etwas herunterscrollen und den grünen Button drücken. Nach dem Download könnt ihr sofort loslegen.

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