Tamagotchi P’s

Neue Kollektion der virtuellen Haustiere

12. Februar 2013 • 8:13 Uhr

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Die neuen P's von Bandai. (Foto: Japantrendshop)

Ich erinnere mich noch gut, als mir 1997 die ersten Bekannten stolz ihr Tamagotchi präsentierten. Ein kleines Plastikdings, in dem eine virtuelle Lebensform steckte. Wie ein virtuelles Haustier musstet ihr dieses ausbrüten, pflegen, füttern und bespaßen. Sonst starb es. Das Tamagotchi war Vorreiter für zahlreiche Spielideen – von „EyePet“ bis hin zur aktuellen Trend-App „Poo“. Die gibt es für Android sowie iOS und befindet sich seit Wochen in den Charts. Warum? Weil die Leute nach wie vor Freude an solchen Pets haben. Apropos: Was ist eigentlich aus dem guten, alten, originalen Tamagotchi geworden?

In Japan wurden  diese Kreaturen weiter geführt, 2004 legte Bandai das ursprüngliche Tamagotchi neu auf und fügte allerlei Neuerungen hinzu. Seit November 2012 sind die brandneuen Tamagotchi P’s im Land der aufgehenden Sonne erhältlich. Sie bleiben dem ursprünglichen Konzept treu, bieten aber allerlei moderne Besonderheiten. Wie bei der Connexion-Reihe (ab 2004) könnt ihr Verbindung zu maximal drei anderen P’s aufnehmen und so Gegenstände oder gar die Tiere selbst tauschen. Zudem dürft ihr spezielle Tamadeco-Items käuflich erwerben und diese echten Glitzerstein-Objekte ins Spiel bringen – quasi so etwas wie echter Item-Kauf.

Ansonsten sehen die neuen Tamagotchi P’s wie die alten Originale aus. Doch in den eierförmigen Gebilden stecken zeitgemäße, farbige LCD-Displays. Zusätzlich besitzt ihr jetzt zig weitere Möglichkeiten: Diverse Charaktere mit ihren individuellen Eigenschaften stehen zur Verfügung oder ihr könnt Freunden sogar Nachrichten an ihre eigenen Tiere schicken. Ansonsten bleibt vieles unverändert, sprich: Fütterung, regelmäßige Wäsche und Unterhaltung (in Form von Minispielen) stehen auf der Tagesordnung.

Für Fans sicher ganz aufschlussreich: Die Pets wohnen nun in dem neuen Ort Dream Town. Spielerisch hat das wohl keine Auswirkungen. Ähnlich sieht es bei der Wahl der Tamagotchi P’s-Farbe aus. Zur Verfügung stehen unter anderem blaue, weiße, gelbe, grüne oder pinke Varianten. Nach Deutschland schaffen es die Eier wohl vorerst nicht offiziell, aber das ist nicht tragisch. Denn dank Importhändler und eines selbsterklärenden Spiels könnt ihr die P’s auch in hiesige Gefilde bringen. Bei Amazon zahlt ihr 52 Euro, bei Japantrendshop 41 Euro zzgl. Versand nach Deutschland. Ein Set mit besagten Glitzersteinchen – perfekt für Mädels (Vorsicht! Klischee!) – liegt bei etwas über 80 Euro. Ganz schön happig.

Noch günstiger wird es höchstens mit der Tamagotchi-App, die Bandai tatsächlich für iOS und Android plant. Doch das dauert wohl noch eine Weile, bis diese uns beglückt. Bis dahin macht’s vermutlich auch „Poo“. Oder von mir aus der Kacka-Wachstumssimulator. Der ist übrigens auch ein Erfolg….naja…

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