Teddy Sitter

Hightech-Brummbär für Kinder (und ihre Eltern)

24. Februar 2013 • 12:00 Uhr

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Das ist der finale Prototyp. (Foto: Indiegogo)

Puh, etwas unheimlich ist der Teddy Sitter schon, den ein paar clevere Bastler erfanden. Doch die Grundidee ist faszinierend und nicht im Ansatz so simpel wie die Horror-Teddys oder den Plüsch-Ted aus dem Kinofilm. Nein, der Teddy Sitter ist ein interaktives Spielzeug für den eigenen Nachwuchs. In seinem kuscheligen Äußeren steckt modernste Technik, von der Eltern durchaus sinnvollen Gebrauch machen können. Ähnlich wie der Cocola Bear….

In dem rund 30 Zentimeter großen Teddy Sitter verbauten die Macher Sensoren, eine Kamera, LED-Leuchten, Lautsprecher und wohl auch Chips, mit denen eine Verbindung zum Smartphone der Erziehungsberechtigten aufgebaut werden kann. In der Praxis hat dies allerlei amüsante Ideen zur Folge: Eltern können sich Fotos auf die Arbeit schicken lassen – geschossen vom Teddy Sitter. Ebenfalls kann er MP3s übers heimische Netzwerk abspielen, mit dem Kind fünf Lernspiele erleben, Witze erzählen, etwas vorsingen und dergleichen. Angsthasen wird es freuen, dass der Bär auch im Dunkeln ein angenehmes Licht von sich gibt – unter der Bettdecke zum Beispiel. Ein Knuddelding als Nachtleuchte – nur was, wenn der Akku dann alle ist?

Weiterhin erhalten Eltern über das Internet Zugriff auf den Teddy Sitter. Sie sehen, was Sohnemann und Tochter gerade mit dem Plüschi anstellen und können dem Teddy sogar Befehle geben. Beispielsweise darf er dem Nachwuchs mitteilen, dass „Mami“ bald wieder daheim ist. Nur wenn das Kind wirklich Unsinn macht, schauen die Eltern nur tatenlos zu…wie Teddy Sitter in der Waschmaschine verschwindet. Zum Beispiel. :-)

Klingt alles etwas skurril? Das sehen die Schöpfer nicht so. Ihr Prototyp vom Teddy Sitter ist bereits fertig, im Dezember 2013 soll das Gerät…ähm….Spielzeug fertiggestellt sein. Zu Beginn möchte man die Sprachen Englisch und Französisch anbieten.

Das Problem? Für den Teddy Sitter werden noch 200.000 Euro benötigt. Die wollen sie auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo einsammeln. Kurioserweise interessiert sich aktuell niemand für den Teddy. Woran liegt es? Finden andere das Gadget auch etwas dubios-schaurig? Oder ist der anvisierte Preis von 149 Euro zu hoch? In jedem Fall gefällt mir der Ansatz schon sehr….

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 12:51 Uhr

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