The Crackpet Show: Wir haben das verrückte Rogue-like für euch getestet

Kennt ihr noch die Happy Tree Friends? 90er Kids werden wahrscheinlich wissen wovon ich spreche. Niedliche Cartoon-Tiere, die Anfang der 2000er nachts auf MTV auf brutalste Weise ums Leben kamen. Eine Sendung, die ich damals eigentlich gar nicht hätte gucken dürfen und The Crackpet Show ist ein Spiel, welches direkt aus der Feder dieser kranken Köpfe stammen könnte.

Das Spiel wurde von dem blutigen Cartoon inspiriert und ich habe das verrückte Rogue-like im Endlos-Modus für euch testen dürfen.

Derber Nostalgie-Alarm!

Nichts ahnend aktivierte ich den zugesandten Key zum Anzocken von „The Crackpet Show“ auf Steam. Ich wusste nur, dass ich einen Horden-Modus testen soll und da Rogue-likes nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres gehören, da sich unter 100 Spielen meist nur 3 gute Titel befinden, hielt sich meine Vorfreude in Grenzen. Auf das was dann kam, war ich wirklich nicht gefasst.

Starten wir erst mal bei der Optik. Wie bereits erwähnt, ließen sich die Macher extrem vom Kult-Klassiker „Happy Tree Friends“ inspirieren, eine Sendung, die früher zu später Stunde auf MTV lief. Wer davon noch nie etwas gehört hat, sollte sich auf Youtube mal eine Folge ansehen. Aber Achtung! Der niedliche Look trügt. Happy Tree Friends ist nämlich ziemlich brutal und man sollte mindestens 16 sein.

Ich habe die Sendung damals mit Freunden zusammen heimlich geguckt und war total begeistert, von der Ähnlichkeit, die The Crackpet Show aufweist, da direkt eine deftige Brise herrlicher Nostalgie in meine Richtung wehte.

Eine Folge zum anschauen, auf eigene Gefahr:

Auch im Spiel steuern wir niedliche Tierchen und werden von selbigen angefeuert, während wir uns durch die Gegner kämpfen. Dabei kommen wir genauso brutal zu Tode, wie die Figuren der früheren MTV-Sendung.

Ein ganz spezielles Rogue-like

Bei The Crackpet Show können wir uns zwischen zwei Spielmodi entscheiden. Entweder wir schießen uns durch die Kampagne oder wir entscheiden uns für den Endlos-Modus, bei dem es darauf ankommt, bei jedem Versuch ein bisschen weiter zu kommen.

Den Trailer könnt ihr euch hier ansehen:

Ich habe für euch den Endlos-Modus testen dürfen. Bevor es losgehen konnte, musste ich mir allerdings erst einmal einen Charakter aussuchen. Zwischen verranztem Häschen, frechem Hai und gestörter Kuh, hat das Spiel so einige verrückte Figuren aus der Tierwelt auf Lager. Die einzelnen Figuren haben allerdings keine Sonderfähigkeiten und können alleine anhand der eigenen optischen Präferenz ausgewählt werden.

Wurde der gewünschte Charakter ausgewählt, darf man dann zwischen vier verschiedenen Klassen wählen. Dazu stehen uns die Charakterklassen Angreifer, Ingenieur, Sanitäter und Tank zur Verfügung. Die Klassen unterschieden sich dabei hauptsächlich durch ihre Startwaffen.

Der Angreifer beginnt mit der schnellsten Startwaffe und einem Amboss, der hohen Schaden an einzelnen Gegnern verursachen kann.
Der Zapper des Ingenieurs ist nicht die stärkste Startwaffe, dafür ist das Geschütz gegen die Horden umso nützlicher.
Die Startwaffe des Sanitäters hat eine gute Range und mit dem Medipaket kann er sich zweimal heilen.
Der Tank startet mit einer starken Schrotflinte und mit dem Megafon kann er die Gegner auf sich aufmerksam machen.

Egal für welche Klasse ihr euch auch entscheidet, spätestens nach dem ersten Level ist es dann egal, da jede Klasse alle Waffen und Spezialattacken ausrüsten kann, die das Spiel mit den kommenden Gegner-Wellen noch so droppt.

Nach dem Wählen der Startklasse, gibt es im nächsten Raum noch eine kleine Auswahl an Perks, wovon wir uns einen einverleiben dürfen. Dieser Perk hält dann so lange das laufende Spiel geht und wirkt kumulativ mit weiteren Perks, die ihr im späteren Verlauf des Spiels erhalten könnt.

die Perks bewirken unter anderem, dass ihr mehr Schaden austeilen, Gift-Effekte wirken oder schneller schießen könnt und noch vieles mehr.

Das Spiel kann zusammen mit bis zu 3 Freunden gezockt werden. Entscheidet man sich für den selben Perk, müsst ihr in einem kleinen Minispiel darum kämpfen, wer von euch ihn haben darf.

Die Perks können das Spiel entscheiden, also wählt weise.

Dann ist man bereit fürs große Gefecht. Euch erwarten insgesamt 10 Gegnerwellen, die bereit sind euch das Leben zur Hölle zu machen und je nachdem welches Leveldesign man erwischt, muss man sich auch noch vor diversen Umgebungs-Fallen in Acht nehmen.

Die Gegner haben unterschiedliche Designs, Fähigkeiten und Waffenarten, die je nach Menge der Gegner eine ziemliche Herausforderung darstellen können.

Das erste Level lässt sich noch relativ gut meistern. Später wird es immer knackiger.

Hat man die ersten 10 Wellen geschafft, darf man sich einem Level-Boss stellen. Welchen man abbekommt, erliegt dem Zufall. Auch hier gibt es eine verrückte Auswahl, wie die „Verwurmte Katze“ oder der „Body-Positive-Hamster“.

So witzig und absurd einige der Gegner auch erscheinen mögen, sollte man sie allerdings niemals unterschätzen. Insgesamt hat man nur drei Leben und nicht sehr viele Chancen, diese während der Wellen wieder aufzufüllen und so ein Bosskampf kann das Spiel ganz schnell beenden.

Die verwurmte Katze kurz vor ihrem ersten Angriff.

Hat man den Level-Boss erfolgreich erledigt, darf man den nächsten 10 Wellen gegenübertreten. Erledigte Bosse schenken einem übrigens Skin-Coupons. Hat man 5 Coupons gesammelt, kann man am Glücksrad in der Lobby drehen und einen neuen Skin freischalten.

Noch mehr Spaß im Koop

So viel Spaß das Spiel auch macht, alleine ist es es schon ganz schön schwer. Leichter wird es mit ein bis drei Freunden. Dank Remote Play muss auch nur einer das Spiel auf Steam käuflich erwerben. Das Spielen mit geteiltem Bildschirm ist ebenfalls möglich.

Spielt man mit Freunden, hat man die Möglichkeit, sich gegenseitig wiederzubeleben. Sollte doch mal einer abkratzen, spawnt dieser neu, sobald alle Wellen eines Levels erledigt wurden und kann dann beim Boss wieder mit einsteigen. Stirbt jemand während dem Bosskampf, steigt er nach dem Boss wieder ein.

Am Ende einer Partie wird immer angezeigt, wer die meisten Punkte eingeheimst hat und die Skilligsten kommen in die offizielle Bestenliste.

Mein Fazit

The Crackpet Show ist total crazy und ein richtig gutes und herausforderndes Rogue-Like, dass total süchtig macht. Der Artstyle gefällt mir besonders gut und natürlich auch die Parallelen zu Happy Tree Friends. The Crackpet Show macht besonders viel Laune, wenn man zusammen mit anderen zockt.

Das Spiel befindet sich zurzeit noch in der Early Access Phase, was man aber gar nicht groß bemerkt. Für 14,99 Euro könnt ihr euch die Early Access Version auf Steam besorgen und eure Freunde via Remote Play kostenlos dazu holen.

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