TinkerBots

Erst im März stellte das deutsche Unternehmen Kinematics auf der CEBIT das eigene Roboter-Baukasten-System vor. Jetzt startete die Crowdfunding-Kampagne für die TinkerBots, die doch nach einem spannenden Spielzeug aussehen.

Das könnt ihr bauen. (Foto: Indiegogo)
Das könnt ihr bauen. (Foto: Indiegogo)

Hinter dem Namen TinkerBots verbergen sich mehrere Robotik-Baukästen, die eine Besonderheit gemeinsam haben: Mittels einzelner Komponenten baut ihr euch individuelle Geräte – von einem Krabbeltier bis hin zu einem selbst fahrenden Auto. Jeder einzelne Baustein erfüllt einen Zweck. Neben obligatorischen Rädern oder Verbindungsteilen sind selbstverständlich die elektronischen Aspekte interessant. Hier gibt’s Lichtsensoren, Greifarme, Motoren, Infrarot-Sensoren oder gar eine Bluetooth-Schnittstelle sowie ein Gyro-Sensor. Gesteuert wird dies von einem Würfel-Baustein, dem sogenannten Power Brain. In ihm steckt auch der Akku, der den Roboter mit Energie versorgt.

Standardmäßig kann das Power Brain mit vorgegebenen Bewegungsabläufen ausgestattet werden, auf Wunsch programmiert ihr individuelle Fähigkeiten. Hierfür solltet ihr dann aber ggf. C beherrschen. Zusätzlich könnt ihr eure Kreationen mittels Tablet oder Smartphone steuern oder über zusätzliche Module LEGO-Bausteine für größere Maschinen verwenden.

http://vimeo.com/91590326

Happig ist dagegen der Preis. Ein Basisbaukasten liegt bei 159 US-Dollar, dafür bekommt ihr drei Funktionsmodule (Power Brain, Motor und Gelenk), einen LEGO-Adapter und diverse Bauteile. Möchtet ihr mehr Funktionen haben, stehen weitere Bundles für 229 bzw. 499 US-Dollar zur Verfügung. Dazu kämen noch Versandkosten und die Mehrwertsteuer.

Das alles gibt’s bei Indiegogo zum „Kaufen“. Schießt ihr euer Geld jetzt vor, könnt ihr zu den ersten Spielern gehören, die einen TinkerBots-Baukasten in den Händen halten dürfen. Die anvisierten 100.000 US-Dollar, die Kinematics derzeit einsammelt, werden wohl in Bälde geknackt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Es seien viele weitere Ideen denkbar, zum Beispiel eine Eigenbau-Flugdrohne – klasse!

Weitere Details erhaltet ihr außerdem auf der offiziellen Webseite.

4 Kommentare
  1. […] alles super, oder? Merkwürdig finde ich nur, dass das fast wie eine 1:1-Kopie der TinkerBots zu sein scheint. Zufällig? Nunja, kaum zu glauben. Preislich geht ein Starter Kit bei regulär 149 […]

  2. […] die nach euren Vorstellungen verbunden werden. Das erinnert an die bereits erhältlichen Tinkerbots. Eine Programmierung der gebastelten Roboter erfolgt via Smartphone, eine App für iOS und Android […]

  3. […] erinnert ein wenig an ähnliche Ansätze wie Tinkerbots oder Robo Wunderkind. Der Unterschied ist allerdings, dass man eben alle möglichen Dinge verwenden […]

  4. […] facettenreiche Kreationen nach eigenen Vorstellungen erschaffen und auch mit LEGO Technic oder den Tinkerbots […]

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