Viewbox

Puh. Noch ein VR-Headset. Ja, Viewbox ist ein weiterer Vertreter, nüchtern betrachtet keine Sensation. Wobei: Dieses Zubehör ist günstig und enorm flexibel. Zwei Aspekte, die für die meisten Konkurrenten nicht gelten.

Etwas mehr als eine gewöhnliche VR-Brille. (Foto: Kickstarter)
Etwas mehr als eine gewöhnliche VR-Brille. (Foto: Kickstarter)

Viewbox setzt auf das Side-by-Side-Verfahren, was bedeutet: Jedes Auge erhält individuelle Bilder präsentiert, sodass so in eurem Hirn ein dreidimensionales Szenario entsteht. Abgesehen von Linsen besitzt die Virtual-Reality-Brille keine weiteren Elemente oder gar Technologie. Stattdessen übernimmt hier euer Smartphone, nahezu alle Telefone mit Displays zwischen 3,5 und 6,7 Zoll seien geeignet – also auch Phablets zum Beispiel. Erstaunlich.

Die Besonderheit ist das verwendete Material. Dank Neoprene bzw. Polypropylene ist Viewbox ungewöhnlich elastisch und zugleich robust. Ihr könnt das gesamte Headset falten, biegen oder einfach nach Belieben in eine Tasche stecken. Und wenn nötig, wascht ihr es ab. Ebenfalls verfügt das Gerät über verhältnismäßig große Linsen, sodass ihr ein besseres VR-Erlebnis erhaltet. Heißt es.

Der schwedische Erfinder Simon Josefsson peilt einen Preis von maximal 40 Euroan, ein SDK für Entwickler gibt’s allerdings nicht. Dringend nötig ist das auch nicht, denn Entwicklungsumgebungen wie Unity unterstützen das 3D-Verfahrungen ohnehin von Haus aus. Zahllose Apps sind für iOS und Android außerdem erhältlich.

Ich habe schon etliche VR-Brillen in dieser Richtung gesehen – viel Murks war dabei. Und Googles Cardboard, der aktuell prominenteste Vertreter im Niedrigpreissgment, besteht aus Pappe. Da wäre diese Fassung aus Kautschuk ganz sicher die ansprechendere Alternative, zumal hier zahlreiche große wie kleine Smartphones unterstützt werden.

Bei Kickstarter könnt ihr noch einige Tage euer Geld vorschießen. Dort erhaltet ihr weitere Details.

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