Whacky Mini

Pac-Man trifft auf magnetisches Brettspiel

9. April 2014 • 9:26 Uhr

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Whacky Mini. (Foto: Startnext)

Erinnert ihr euch noch an Whacky Wit? Das Brettspiel wurde vor geraumer Zeit bei Startnext finanziert. Doch das von „Pac-Man“ inspirierte Werk war und ist mit einem Preis von 429 Euro wirklich exorbitant teuer. Eine ganze Ecke günstiger ist die Mini-Variante, die gerade ebenfalls auf dem deutschen Crowdfundingportal präsentiert wird.

Whacky Mini baut auf dem gleichen Spielkonzept wie das Original auf, ist nur diesmal mit 36x36cm deutlich kleiner. Mindestens zwei Spieler dürfen auch hier Pillen einsammeln und Figuren über das nostalgisch anmutende Spielfeld ziehen. Im Grunde genommen wurde auch an der Gestaltung der Mini-Version nichts geändert. Nach wie vor ist diese sehr aufwändig, nur rund halb so groß und damit “nur” noch 4,5 Kilogramm schwer. Die Figuren sind aus Buchenholz, einen 12-seitigen Würfel bekommt man auch dazu. Auf Wunsch verwenden Spieler die verfügbare Würfel-App fürs Smartphone.

Aber: Aufgrund der Tatsache, dass weniger Material benötigt wird und der Produktionsaufwand dezent geringer ausfällt, soll ein Brettspiel „nur“ an die 150 Euro kosten. Das ist noch immer ein ordentlicher Batzen, am Spielerlebnis soll dagegen nicht gespart werden. Die Magnetismus-Komponente bleibt auch bestehen.

Klingt das reizvoll? Dann schaut bei Startnext vorbei und sichert euch ein Exemplar. Die Finanzierungsphase läuft noch bis Ende Mai 2014.

Ist euch dieses Whacky Mini noch immer zu kostspielig? Dann klickt euch zum Shop des Schöpfers Norman Sommer. Denn 2013 wurde ebenfalls eine „Billig“-Ausgabe des Spiels namens Whacky Roll – Das Brettspiel aus der Rolle bei Startnext finanziert und daraufhin realisiert. Ihr könnt dieses nicht minder attraktive Spiel für knapp 25 Euro erwerben. Vielleicht ist das auch der Punkt, der mich etwas stört: Alle Whacky Wit-Spiele müssen unbedingt via Crowdfunding „gebacken“ werden, aktuell läuft sogar eine Indiegogo-Kampagne für eine internationale Edition. Ein wirkliches unternehmerisches Risiko möchte der Macher wohl auch nicht eingehen, hm?

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