Wir haben zwei aufregende VR-Titel für euch angespielt

Wie bereits versprochen, folgen noch weitere Tests von der Gamescom 2022. Nach den Simulatoren und Aufbauspielen schauen wir heute auf zwei besonders interessante VR-Titel, in die wir auf der Messe für euch eintauchen durften. 

Hellsweeper VR

  • Entwickler: Mixed Realms
  • Plattformen: PC/Steam in Verbindung mit einem VR-Headset
  • Geplanter Release: Ende 2022

Wie es der Name schon vermuten lässt, spielt sich Hellsweeper in den Tiefen der lodernden Hölle ab. Passend dazu trefft ihr in diesem Ego-Rogue-like auf Horden höllischer Monster, die sich allesamt an einem gruseligen Design erfreuen durften.

Von widerlichen Spinnen mit menschlichen Köpfen, bis hin zu fliegenden Torsos und imposanten Ghoul-Kriegern ist alles dabei, was einen in Angst und Schrecken versetzen kann. 

hellsweeper vr
Das Monster-Design ist schon ziemlich genial und schön creepy.

Und das Spiel ist schwer… Ich hatte den Luxus Hellsweeper VR mit einem Unsterblichkeits-Cheat spielen zu dürfen, ansonsten hätte ich wahrscheinlich nicht sehr lange überlebt, wie ich zu meiner Schande gestehen muss.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass man sich an die Steuerung doch erst mal etwas gewöhnen muss und das ist natürlich alles andere als einfach, wenn man das Tutorial auslässt und sich plötzlich mitten im höllischen Krieg befindet.

Die Entwickler taten das natürlich nicht ohne Grund, immerhin sollte ich ja so viel wie möglich zu sehen bekommen. 

Die Steuerung erfolgt über die zwei für VR typischen Bewegungscontroller, die man in den Händen hält. Dann hat man die Wahl aus verschiedenen Waffen-Kombinationen.

Ich entschied mich für den Bogen, den Feuerzauber und das Schwert. Man kann aber auch Pistolen, Flinten, Eis- und Elektrozauber und vieles mehr in die Schlacht mitbringen. 

Mit dem Feuerzauber konnte ich die Gegner dann nicht nur angreifen und das auf verschiedene Arten, sondern auch meine Waffen verzaubern.

Für jemanden, der noch nicht allzu oft in den Genuss der VR-Welt gekommen ist, waren die vielen Möglichkeiten leicht überfordernd, vor allem, da für jeden speziellen Move, eine besondere Handbewegung nötig war, die man sich erst einmal merken und die gefühlt immer perfekt ausgeführt werden musste. 

Beim Versuch meine Waffe zu verzaubern oder Gegner vor mir in Flammen aufgehen zu lassen, bin ich daher leider des Öfteren gescheitert. Ich kann jedoch nicht sagen, ob die Entwickler vor Release einfach noch ein bisschen mehr an der Genauigkeit der Steuerung arbeiten müssen oder ob es hauptsächlich an mir lag.

Deshalb möchte ich mich an der Steuerung auch nicht allzu lange aufhängen. Ein VR-Veteran hätte da sicherlich deutlich weniger dran zu meckern, wie ich annehme. 

Dass das Spiel herausfordernd ist, lag allerdings nicht nur an der Steuerung oder an mir, denn eine Herausforderung ist genau das, was uns Hellsweeper VR laut Entwickler bieten soll und das passt meiner Meinung nach auch genau in das höllische Setting. Wer Casual-Gaming sucht, ist bei Hellsweeper VR auf jeden Fall fehl am Platz.

hellsweeper nichts für schwache nerven
Dieses Spiel ist nichts für schwache Nerven.

Für Schwierigkeit, Setting, Combat-Style-Optionen und Gegner-Design bekommt das Spiel von mir jedenfalls zwei Daumen nach oben und wenn die Steuerung so mitmacht, wie man es sich wünscht, macht auch das Kämpfen Spaß.

Besonders gut hat mir beim Testen das Bogenschießen gefallen. Den schier endlosen Horden kann man übrigens auch zu zweit im Online-Koop gegenübertreten. 

Drop Dead: The Cabin VR

  • Entwickler: Soul Assembly
  • Plattformen: Oculus Quest 2 (Weitere könnten noch folgen)
  • Geplanter Release: 2022

Nach dem beliebten VR-Hit Drop Dead, gibt es nun ca. 3 Jahre später den offiziellen Nachfolger Drop Dead: The Cabin. Inspirieren ließen sich die Macher hierfür vor allem von 80er Jahre Horror-Filmen.

In Drop Dead: The Cabin finden wir uns als einfacher Rucksacktourist in einer einsamen Hütte im Wald wieder, dass diese einem verrückten Wissenschaftler gehört, bemerken wir erst, als uns bereits die ersten, von ihm selbst erschaffenen Monster angreifen. 

In diesem taktischen Arcade-Survival-Shooter geht es ums nackte Überleben. Schnell müssen wir uns mit Waffen und genügend Munition eindecken, damit wir nicht nur gegen die Monster-Horden bestehen, sondern auch diverse Ziele verfolgen können, die uns der Freiheit ein Stückchen näher bringen.

Am Arm tragen wir dazu eine Art Kill-Counter. Töten wir eine gewisse Anzahl an Gegnern, schaltet sich der Weg zu einem neuen Raum frei. Erfahrungspunkte können außerdem in neue Skills investiert werden. 

Nebenbei müssen wir dafür sorgen, dass die Hütte mit Strom versorgt bleibt, da die Monster ohne Licht gleich noch viel stärker und aggressiver werden und natürlich auch schwerer zu sehen sind. Als Waffen dienen uns nicht nur Revolver, Baseballschläger und Bratpfannen. Ist man komplett verzweifelt, kann man die Monster auch notgedrungen mit Tassen und Tellern kurzzeitig auf Distanz halten. 

drop dead the cabin vr im dunkeln
Im Dunkeln wird es nicht nur gruseliger, sondern vor allem auch gefährlicher.

Die größte Schwierigkeit liegt darin, dass alle Items, Ziele und Schlüsselorte bei jeder Runde neu gemischt werden und an anderer Stelle spawnen. Wenn man also nach einer gescheiterten Runde denkt, nun zu wissen, was zu tun ist, steht man gleich wieder vor neuen Rätseln. Diese freche Spielmechanik liefert uns natürlich auch den ultimativen Wiederspielwert.

Die Kämpfe sind schnell und dynamisch und machen richtig Laune und die Steuerung war auch für einen VR-Noob wie mich schnell zu beherrschen. Drop Dead: The Cabin ist übrigens vorrangig für gemeinsame Koop-Action ausgelegt, wie uns bereits der Trailer deutlich zeigt.

Ich habe das Spiel sowohl mit einem Entwickler im Koop spielen dürfen als auch alleine und kann bestätigen, dass das Spiel gleich doppelt so viel Spaß macht, wenn man einen Kollegen dabei hat, mit dem man sich absprechen und taktieren kann.

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