”Wir verdienen viel zu viel Geld” – Streamer Rohat zu Real Bazzi und Casinodeals

Nun packt auch der deutsche Streamer Rohat gegenüber seinen über 300.000 Anhängern auf Twitch und mehr als 700.000 Abonnenten auf YouTube aus. Es ging natürlich um Real Bazzi, der durch einen Casinodeal stark in der Kritik steht und von Twitch verbannt wurde. Daraufhin wechselte er zur Konkurrenz “Kick”. Für Rohat steht fest, dass erfolgreiche Streamer und YouTuber mehr als genug Geld machen und keine Casinodeals nötig hätten.

Der Streamer unterstellt Real Bazzi demnach Geldgier. Vielleicht fällt Bazzi aber auch einfach seiner früheren Glücksspielsucht zum Opfer. In jedem Fall will die Kritik für die Casinoinhalte nicht abreißen.

Rohat zu Streamereinnahmen, Geldgier und Spielsucht

Wie wir in jüngster Vergangenheit berichteten, wurde der deutsche Streamer “Real Bazzi” von Twitch verbannt. Hintergrund ist das Bewerben von Glücksspiel, was auf Twitch gegen die hauseigenen Richtlinien verstößt. Verschlimmernd kommt hinzu, dass der Streamer in der Vergangenheit an einer Glücksspielsucht litt. Rohat fand kürzlich deutliche Worte dazu und packte auch zu den Gehältern von Streamern aus. Fazit: es gibt keinerlei Grund für Rohat, dass erfolgreiche Content Creator solcherlei Geschäfte eingehen müssten.

Das ist so unverdient eigentlich, wie viel Cash wir verdienen und dann einen Casino-Deal anzunehmen, das kriege ich nicht in meinen Kopf rein. Wir verdienen für das, was wir machen, schon viel zu viel Geld.

Rohat auf Twitch

Real Bazzi und andere erfolgreiche Streamer und YouTuber seien daher in einer bereits “privilegierten Position”, was das Abschließen solcher Geschäfte noch unverständlicher mache. Zumal eine ehemalige “Spielsucht” vorhanden ist. Rohat sieht bei Real Bazzi also entweder Geldgier oder Sucht das Handeln des Streamers beeinflussen.

Bewegt sich Real Bazzi auf juristisch dünnem Eis?

Fans von Rohat und Real Bazzi sind hingegen unterschiedlicher Meinungen zum Casinodeal. Während manche einfach “leicht verdientes Geld” sehen, scheinen andere Skrupellosigkeit erkennen zu wollen. Der spezifische Casinodeal ist aber tatsächlich fragwürdiger Natur. Ron Bielecki wurde beispielsweise wegen eines ähnlichen Deals mit demselben Anbieter zu einer Geldbuße in Höhe von 480.000 EUR verurteilt, wegen der Bewerbung von illegalem Glücksspiel.

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