XOPAD

Erster OpenSource-USB-Controller für Android-Geräte

24. Februar 2013 • 8:00 Uhr

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Mehrere Farben soll es geben. (Foto: Kickstarter)

Moment?! Gab es nicht schon ein Gerät, bei dem ein Smartphone mittels eines Schiebe-Controllers in eine Handheld-Konsole verwandelt werden konnte? Richtig! Phonejoy Play wurde beispielsweise erfolgreich bei Kickstarter finanziert, auch der Caliber Advantage besitzt einen ähnlichen Ansatz. Das kürzlich vorgestellte XOPAD geht dennoch in eine etwas andere und für Smartphone-Spieler interessante Richtung.

Auch beim XOPAD handelt es sich um eine Peripherie, bei der ihr euer Mobiltelefon zwischen zwei Teile des Controllers steckt. Links erhaltet ihr so einen Analogstick samt Steuerkreuz, rechts einen weiteren Stick mit vier Buttons. Gehalten wird alles durch eine Art Halterung auf der Rückseite. Zusammengeschoben sieht euer Smartphone dann wirklich wie eine tragbare Spielkonsole aus. Das ist ja auch der Sinn der Sache. Im Gegensatz zu anderen, ähnlich gearteten Konzepten möchten die Erfinder des XOPAD möglichst viele Nutzer von Geräten mit Android-Betriebssystem und USB-Anschluss ansprechen. Und das ist schon der größte Unterschied: Statt Bluetooth nutzt ihr USB, um XOPAD mit eurem Smartphone zu verbinden.

Dies hat zur Folge, dass Verzögerungen oder eine nicht optimale Unterstützung der Analogsticks theoretisch der Vergangenheit angehören. Wir reden hier also über einen vollwertigen Controller, sofern die Spiele dies auch unterstützen. Da XOPAD auf OpenSource basiert, können Nutzer und Hobbybastler sogar entscheiden, ob sie den Host- oder Device-Modus nutzen, was Vor- und Nachteile mit sich bringt und für Techniker von Relevanz ist. Und im Gegensatz zu Bluetooth wird der Akku nicht zu stark belastet – heißt es.

Die Firmware kann weiterhin modifiziert und verändert werden, zahlreiche Spiele werden von Anfang an unterstützt. Welche? Das verrät die Kickstarter-Seite. Dort könnt ihr euch einen XOPAD ab 50 Dollar (zzgl. 16 Dollar Versand) sichern.

Nur die Chancen, dass die anvisierten 110.000 Dollar zusammen kommen, stehen nicht gut. Aktuell wurden noch nicht einmal 10 Prozent erreicht. Woran liegt es? Ich schätze an zu vielen Alternativen mittlerweile. Trotzdem ist der Grundgedanke gut – und in den Videos sieht die Peripherie auch nicht schlecht aus, oder?

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Über Sven

Sven fasziniert seit über 20 Jahren das Spielen in jeder Form. Egal ob Videospiel oder die dazugehörige Konsole - Hauptsache, es blinkt, macht Geräusche und unterhält. Und vor allem sind es Gadgets, die ihn in den Bann gezogen haben. Vom asiatischen Handheld-Klon bis hin zum lebendig anmutenden Roboter - es gibt halt so viele tolle Sachen. Ihr findet den Autor unter anderem auch bei Google+ oder Facebook.


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Zuletzt aktualisiert: 14:03 Uhr

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